Badener Meile: Das sagen die Aktiven

Nach der 41. Badener Meile standen die Aktiven Rede und Antwort, die Teams der ersten drei wie auch die Mannschaft von Palace Prince zeigten sich zufrieden. Irgendwie schienen aber alle auf weicheren Boden gehofft zu haben. Nicht optimale Bedingungen, und doch die ersten drei Plätze belegt, das muss man auch erst mal schaffen.

Francis Henri Graffard (Trainer The Revenant): Er ist ein sehr gutes Pferd. Wir haben ihn bewusst aus der Reserve reiten lassen, das war die Taktik. In der sogenannten „falschen Geraden“ schien er plötzlich Probleme zu haben, aber am Ende hat er riesig angezogen. Nach dem Sieg im Prix du Muguet haben wir ihm eine längere Pause gegeben, da das kein einfaches Rennen war. Wir werden nicht in Royal Ascot laufen. Er ist ein Pferd für weichen Boden, heute war der Untergrund für ihn gerade noch passend. Es war mein erster Erfolg auf dieser Bahn.

Ronan Thomas (Jockey The Revenant): Es war mein dritter Ritt und erster Sieg in Iffezheim. Unterwegs musste er kurz abreißen lassen, hat sich aber schnell gefangen. Auf der Zielgeraden hat er groß beschleunigt.

Oisin Orr (Jockey Imaging): Ich bin mit der Leistung meines Pferdes sehr zufrieden, auch wenn das Rennen etwas zu langsam für ihn war. Ich hatte lange gedacht, dass wir gewinnen könnten.

Mark Weld (Assistenztrainer Imaging): Er sah schon aus wie der Sieger, doch er braucht etwas weicheres Geläuf. Am Ende wurde seine Galoppade immer kürzer.

Fabrice Veron (Jockey Go To Hollywood): Ich habe mich unterwegs immer an Imaging orientiert, da ich gedacht hatte, er wäre das beste Pferd. Ich bin mit dem dritten Platz zufrieden, denn eigentlich mag er weiches Geläuf viel lieber.

Filip Minarik (Jockey Palace Prince): Ich habe selten so ein hartes Pferd geritten, das jedes Jahr seine Leistung in Grupperennen abruft. Er war der beste Deutsche, das ist schon in Ordnung.

Jean-Pierre Carvalho (Trainer Palace Prince): Mein Ziel war, dass er das beste deutsche Pferd ist. Das hat er geschafft.

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