Any Moon wie ein besseres Pferd – Klug Schützling überzeugt beim Debüt

Dieses Debüt hatte den gewissen Wow-Faktor. Der vom Gestüt Schlenderhan gezogene und auch noch in dessen Besitz stehende Any Moon machte beim Auftakt im Krefelder Stadtwald einen richtig guten Eindruck.

Unter Andrasch Starke sprang der Sea The Moon-Sohn noch etwas verhalten ab und legte sich zunächst an das Ende des Feldes. Doch kam die 4,1:1-Chance im Schlussbogen bereits besser auf und in der Zielgeraden hatte der Schützling von Trainer Markus Klug ganz schnell alles geregelt.

Am Ende machte sich Any Moon auf viele Längen frei. Nur der zweite Platz blieb so dem Torquator Tasso-Bruder Tiamo Hilleshage. Mit dieser Leistung werden auch dessen Trainer Marcel Weiß und Jockey Sean Byrne zufrieden gewesen sein. Dritter wurde der lange pullende Laxxio unter Jozef Bojko für Trainer Andreas Wöhler.

Enttäuschung des Rennens war 2,1:1-Favorit Quantum Memories, der unter Bauyrzhan Murzabayev schon früh angefasst wurde und letztlich meilenweit zurück auf den letzten Platz kam. Die Leistung des von Peter Schiergens trainierten Hengstes war zu schlecht, als dass diese stimmen könnte.

„Er hat gut gearbeitet. Es waren auch ein paar Pferde dabei, die Hoffnungen hatten. Ich hatte noch einige Probleme mit der Startmaschine, da er einige Male stieg. Was das nun wert war, wird die Zeit zeigen“, erklärte Andrasch Starke.

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