Renngericht spricht: Banyu Dewi bekommt Kronimus-Sieg

'Die Lücke war einfach zu klein', ist sich Champion Andrasch Starke sicher. Doch der Kollege Boschert meint: 'Diese Lücke war groß genug, und ich wäre durch gekommen.' Und Boschert hatte Recht. Das entschied zumindest am Donnerstag Nachmittag in Köln das Renngericht des Galopper-Dachverbandes. Denn auch die Instanz in der Rheinmetropole war der Meinung: Ja, diese Lücke war groß genug. Da wäre Banyu Dewi mit Sicherheit durchgekommen.

Flying Dash beh?lt Zukunftssieg: Protest zur?ckgewiesen

Anders als im Kronimus-Rennen, wo das Renngericht das Ergebnis des grünen Rasens abgeändert hat, bleibt der Ausgang der Maurice Lacroix-Trophy (Zukunftsrennen) unverändert: Flying Dash vor Agnetha und Stolzing, so das Ergebnis in Deutschlands wichtigstem Rennen für Zweijährige. Das Renngericht, in der Zusammensetzung Dr. Heinz Fassbender, Frank Heckenbücker und Uwe Ostmann, sah keinen Grund, das Ergebnis des Zukunftsrennen zugunsten von Stolzing zu ändern.

Auszug aus Krefeld: Ittlinger Pferde verlassen Hofer-Stall

Am Freitag werden neun Galopper den Stall von Trainer Mario Hofer verlassen. All diese Pferde stehen im Besitz des Gestüts Ittlingen um die Familie Ostermann. Zu wenig Erfolg konnte Mario Hofer für den weißen Dress mit rotem Streifen erzielen. So zumindest offenbar die Ansicht von Besitzerseite, während sich Hofer selbst ein bißchen mehr Zeit erhofft hätte, seine Arbeit in Erfolg umzumünzen.

Renntags-Absagen wegen der Attentate in den USA

Die schreckliche Attentats-Serie in den USA hat nun auch Auswirkungen auf den deutschen Turf. Wegen der Vorfälle in den USA hat der Neusser Reiter- und Rennvereinen seinen für Mittwoch geplanten Abendrenntag (Start sollte um 18 Uhr erfolgen) abgesagt. Ebenfalls nicht stattfinden wird der Sonntag-Renntag in Frankfurt, der den Artur Andersen-Euro-Cup als Hauptereignis hätte präsentieren sollen.

Subiaco-Saison beendet: Mit Sehnenschaden ins Gestüt

Für den in diesem Jahr dreifachen Gruppesieger Subiaco ist die Saison 2001 beendet. Der scharze Hengst wird den Stall von Andreas Schütz in Köln in der nächsten Woche in Richtung Bergheim verlassen. Dort wird er sich dann im Gestüt Schlenderhan von einem Sehnenschaden auskurieren müssen, um vielleicht im nächsten Jahr noch einmal an alte Klasse anknüpfen zu können.

Cheirokratie erleidet Kolik, Mistic Sun noch nicht zurück

Jetzt muß sein Comeback doch noch einmal verschoben werden. In der Nacht vor seiner Abschlußarbeit für seine Rückkehr auf die Rennbahn hat der Winterfavorit Cheirokratie eine Kolik erlitten. Der Dreijährige mußte mit Mitteln behandelt werden, die ihm in den nächsten zwei Wochen keinen Start erlauben würden. Das Comeback ist somit aufgeschoben, nicht aber aufgehoben. Denn schon am Dienstag Morgen war Cheirokratie wieder auf der Bahn zu sehen, canterte unter den Augen seines Trainers Andreas Schütz im Weidenpescher Park.

Derbysieger Boreal: Breeders Cup passé, der Arc lockt

In der letzten Woche hatte man sich für den dreijährigen Hengst Boreal im Lager von Trainer Peter Schiergen noch drei Optionen offen gelassen. Fragte man nach der nächsten Station auf der Route des Derbysiegers, waren der Preis von Europa, der Arc und der Breeders Cup die Antwort. Aus drei mach zwei, ist nun die Devise. Denn in Amerika wird Boreal mit ziemlicher Sicherheit nicht laufen.

Drama in New York: Mistic Sun-Team noch immer vor Ort

Die dreijährige Galopper-Stute Mistic Sun ist noch in New York. Eigentlich hätte die Stute schon am heutigen Abend in Deutschland zurück sein sollen. Doch dieser Flug wurde zunächst auf 23.00 Uhr Ortszeit in New York verschoben und wird nun aufgrund des Terror-Anschlages in den Vereinigten Staaten natürlich nicht stattfinden.

Mit der Stute befinden sich auch Reisefuttermeister Laszlo Seres und Andreas Wilhelms aus dem Team von Andreas Schütz in New York. Andreas Schütz selbst war noch am Samstag mit mehren Personen in Manhattan am World Trade Center gewesen.

Doppel f?r Figge, von Finck und Czachary in M?nchen

Mit Malinda und Asale gelang dem Team von Trainer Wolfgang Figge (Foto), Besitzer Helmut von Finck (Gestüt Park Wiedingen) und Jockey Christian Czachary beim Sonntag-Renntag in München ein Doppel mit drei Jahre alten Pferdeladies. Malinda gewann für das Team das fünfte, Asale das neunte und damit letzte Rennen des Tages.

Endlich ist er zurück: Cheirokratie gibt sein Comeback

Am Sonntag meldet sich der Winterfavorit zurück. Oder kurz: Cheirokratie ist wieder da. Auf der Galopprennbahn in Frankfurt-Niederrad wird der dreijährige Hengst nach langer Verletzungspause endlich wieder ins Interesse der Öffentlichkeit rücken. Und es könnte sogar sein, dass der Hengst da wieder anfängt, wo er seinen größten Erfolg gefeiert hat. Und zwar auf Gruppeparkett im Artur Andersen Euro-Cup.

Aufatmen im Belenus-Lager: Kurze Pause, dann Mailand?

Nach der Bosporus-Trophy ging ein Schreck durch Knochen der Turfsyndikats-Mitglieder. Ihr Held und Derbysieger Belenus kam lahm aus dem Rennen in der Türkei zurück. Noch in Istanbul wurde der Lomitas-Sohn in die Klinik gebracht und geröntgt. Dann das Aufatmen: Nichts passiert, der Hengst hat keinen schlimmeren Schaden davongetragen. 'Wir hatten natürlich schon einen Schock, weil er lahm aus dem Rennen kam. Glücklicherweise ist es nichts Ernstes und er scheint sich nur verknackst zu haben. Oder es war wegen des verlorenen Eisens', so Trainer Andreas Wöhler.

Welcome Back! Silvano wieder in Deutschland gelandet

Am Montag Abend ist der Fährhofer Superstar Silvano am Frankfurter Flughafen gelandet und hat seit mehreren Wochen wieder erstmals deutschen Boden betreten. Der Lomitas-Sohn kommt direkt aus New York, wo er am Samstag in den Man O´War Stakes einen guten zweiten Platz erzielte. Zwar ist der Hengst nun wieder in Deutschland, doch wird man ihn auf einer deutschen Rennbahn wohl so schnell nicht sehen. Zumindest nicht in Aktion, denn auch die nächsten Stationen auf der Welt-Tournee von Silvano liegen im Ausland.

Die Bayern & die Galopper: Gemeinsame Benefiz-Aktion

Wenn alte Weggefährten aus erfolgreichen Bayern-Zeiten zusammentreffen, dann „funkt´s“ auch heute noch: Paul Breitner, Norbert Janzon, Fritz Hautsch und Kurt Zwingmann (einst Merkur-Redakteur, heute Geschäftsführer bei den Galoppern in Riem) erzählten von ihren Benefiz-Ideen und fanden ganz schnell eine gemeinsame Basis. Für die Multiple-Sklerose-Kontaktgruppe Aschheim gibt es nun zwei gemeinsame Benefiz-Aktionen.

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