Alkohol-Stichproben: Schikora mit 0,56 Promille erwischt!

Damit hatten die Jockeys wohl kaum gerechnet. Denn noch bevor sie am Samstag in Dortmund überhaupt in die Jockeystube zum Umkleiden durften, hieß es erst einmal „Pusten“. Denn die Rennleitung hatte spontan einen Alkoholtest anberaumt, bat alle in den Rennen drei und fünf engagierten Reiter zur Kontrolle. Und bei dieser, da fiel ein Jockey auch tatsächlich durch: Alessandro Schikora. Denn als dieser das Messgerät wieder abgab, zeigte dieses einen Wert von 0,56 Promille an. Und das sind 0,06 Promille zu viel.

San Suru v?llig ?berlegen: N?chstes Ziel ist nun Rom

Er kam, sah und siegte. Das galt am Samstag für San Suru. Der Crack des Stalles Jenny gestaltete seinen Aufgalopp auf der Dortmunder Allwetter-Bahn als erwartet leichte Aufgabe, deklassierte die Gegnerschaft im Preis des Boxsportverein Faustkämpfer 27 wie er nur wollte. Am Ende hatte der Fuchs sage und schreibe acht Längen zwischen sich und die Konkurrenz gebracht. Völlig überlegen viel der Richterspruch der Stewards aus. Am Dortmunder-Toto gab es auf den Sieg von San Suru die noch stattliche Quote von 25:10.

Hammer legt langsam los: Platz 2 im Millionen-Rennen

'Mit zwei bis drei Pferden kann ich am Samstag durchaus in der Platzierung landen', hatte Jockey Lennart Hammer-Hansen am Donnerstag zuversichtlich gegenüber GaloppOnline.de geäußert. Und der Däne, er behielt recht. Denn zwei der fünf von ihm gesteuerten Pferde galoppierten in die Geldränge, begannen damit die Hong Kong Bilanz des Finck-Jockeys so langsam aber sicher aufzupolieren.

Ire Warren O'Connor neuer Stalljockey bei von der Recke

Der Ire Warren O'Connor wird neuer Stalljockey für den Weilerswister Hindernis-Champion Christian von der Recke. Damit unterstreicht der Coach aus Weilerswist sein Engagement auf der Flachen. O'Connor ist 33 Jahre alt, kann 54 Kilo reiten. Er war bereits im vergangenen Jahr mehrfach auf Recke-Pferden im Sattel. In England und Irland zählt er schon seit Jahren zu den Spitzenkräften der Branche.

?Auf kleinerer Flamme?: Caitano bald wieder in Aktion

Zwar erreichte Caitano in der Saison 2001 bei neun Starts keinen Sieg, und doch verdiente er sich mit einer Gewinnsumme von knapp einer halben Million Mark wieder einmal mehr den Titel „Galoppierender Geldschrank“. Denn schließlich ging Caitano im Jahr 2001 in seine sechste Saison, schraubte seine Gewinnsumme auf nun mittlerweile 2.080.634 EURO (Platz drei der ewigen Geldrangliste hinter Silvano und Lando).

Und dass auch im Jahr 2002 die Euros weiter in der Kasse von Besitzer Gary Tanaka klingeln, da ist sich Trainer Andreas Schütz relativ sicher.

Hindernis-'Date': Russian Date bald ?ber die Spr?nge?

Wer als Zweijähriger das Münchener Auktionsrennen in souveränem Stil gewinnt, der muss ein veranlagtes Pferd sein. Hochveranlagt schien auch Russian Date, der für den Rennstall Darboven dieses Hunderttausender an sich brachte. Der danach allerdings zu einem Sorgenkind im Quartier von Urs Suter wurde.

Lediglich drei Starts als Dreijähriger, und das ausgerechnet in dem wichtigsten Rennjahr eines Vollblüters. Bei allen Versuchen meilenweit distanziert - mit dem Dashing Blade-Sohn konnte etwas nicht in Ordnung sein. Bei eingehenden Untersuchungen dann das Ergebnis: Lungenprobleme.

Woodys Trainer-Start in M?nchen: Das erste Trio ist da

Am vergangenen Samstag sah man ihn mit seiner Lebensgefährtin Simone Bals noch in Neuss. Es war der vorläufig letzte Renntag für Kevin Woodburn (Foto) in Nordrhein-Westfalen. Denn Anfang der Woche waren nicht nur die Koffer gepackt, die Übersiedlung nach München wurde bereits vollzogen. In der Isar-Metropole beginnt der Ex-Klassejockey (Derbysiegreiter von Mondrian und All My Dreams) eine Laufbahn als Trainer.

Krefelder Turf schwimmt: Gegen den Trend nach oben

Der Winter ist die Zeit, Bilanz zu ziehen. Bilanz des abgelaufenen Rennjahres. Bei den meisten Galopprennvereinen eine wenig erfreuliche Angelegenheit. Drastische Einbußen bei den Umsatz-zahlen, der Rotstift, er wird immer mehr zu einem wichtigen Werkzeug der Turf-Veranstalter. Es gibt aber auch positive Ausnahmen. Vereine, bei denen 'es läuft', wie es so schön heißt. Wie Krefeld, ein Schauplatz von Galopprennen, der vor einigen Jahren noch völlig am Boden lag.

Sehnenschaden ?berstanden: Subiaco kommt wieder!

Die Hiobsbotschaft kam nur wenige Tage vor dem Großen Preis von Baden. Subiaco hatte sich bei der Vorbereitung für das Gruppe I-Rennen verletzt, musste seine Saison vorzeitig beenden. Bei Georg Baron von Ullmanns Hengst diagnostizierte man einen leichten Sehnenschaden, überstellte ihn aus dem Schütz-Stall in das Gestüt Schlenderhan.

'Mr. Ittlingen' legt los: Nach St. Moritz geht die Post ab

Am letzten Montagmorgen hat Andreas Boschert nach seinem mehrwöchigen Urlaub (Skifahren & Tauchen) wieder mit dem Alltag begonnen. In der Bremer Vahr war der Jockey in der Morgenarbeit bei Trainer Andreas Wöhler aktiv. Natürlich in erster Linie auf Galoppern des Gestüts Ittlingen um die Familie Ostermann.

65 Stuten - Ungaro ist in Frankreich sehr gut gebucht

Gruppe I-Rennen in Deutschland und Italien - er war in solchen Rennen eine feste Größe, gewann gleich vier Prüfungen der höchsten Kategorie. Inzwischen ist er sieben Jahre alt, geht einem angenehmeren Job nach: Ungaro, längst Deckhengst im französischen Nationalgestüt. Verkauft vom Gestüt Röttgen, in dessen Farben er seine Rennen meist von der Spitze aus an sich brachte.

Up and Away in Italien: M?ders ehrgeizige Saison-Ziele

Mäders Meilen-Asse - im vergangenen Jahr sorgte in erster Linie Up and Away für Schlagzeilen, denn Faberger blieb doch weit unter seinen Möglichkeiten. Sogar ein verdienter Gruppe-Treffer (Darley-Oettingen-Rennen) in Baden-Baden wanderte noch als Siebenjähriger auf sein Konto. Mäder-Pferde steigern sich mit dem Alter, er war das beste Beispiel.

Ein Jahr nach MKS: Schafe auf der Neusser Rennbahn

Ein Jahr ist es her, da litt der deutsche Galopprennsport sehr unter der Maul- und Klauenseuche. Auch Neuss war sehr stark davon betroffen. Der Sandbahn Grand Prix musste sogar abgesagt werden, nachdem ein Problem bei einer in der Nähe der Bahn beheimateten Herde festgestellt worden war, der komplette Bestand getötet werden musste. Und Pferde, die durften auf gar keinen Fall in Kontakt mit den betroffenen Tieren treten.

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