Schlenderhan-Jährlinge neben Schiergen auch zu Schütz

So langsam aber sicher zieht in den Rennställen des Landes der Nachwuchs ein. Ab Oktober schicken viele Besitzer ihre Jährlinge zu den Trainern, um sie für die Rennkarriere vorbereiten zu lassen. So auch das Gestüt Schlenderhan von Karin Baronin von Ullmann. Doch wenn die Transporter aus dem Gestüt in der Nähe von Bergheim in Richtung Weidenpesch fahren, werden sie in diesem Jahr nicht nur am Asterblüte-Stall halt machen.

Nächste Ära beendet: Auch Hofer und Boschi trennen sich

Das Jockeykarussel hat sich erneut gedreht. Nachdem bereits die Ära Schiergen-Quinn nicht in eine zweite Runde gehen wird, kam es nun auch am Hofer-Stall zu einer Trennung. Andreas Boschert wird im nächsten Jahr nicht Stalljockey in Krefeld sein. Hofer und Boschert haben sich im gegenseitigen Einverständnis getrennt. Bis Ende Oktober wird Boschert noch morgens im Stadtwald ausreiten, um seine Zelte dann wieder abzubrechen.

Tertullian-Abschied ohne Minarik: Vier Renntage Sperre

'Natürlich habe ich einen Fehler gemacht, und so etwas darf nicht passieren', kommentiert Jockey Filip Minarik seinen Ritt im Preis der Landwirtschaftskammer Hannover. Für diesen Ritt muß Minarik nun vier Renntage an den Zaun. Das hat die örtliche Rennleitung entschieden. „Fahrlässige Nichtwahrnehmung der Gewinnaussichten“, heißt der konkrete Verstoß. Minarik setzte in besagtem Rennen die Hände zu früh hin und vergab somit nach Ansicht der Rennleitung den dritten Platz. Minarik ritt in diesem vierten Rennen in Hannover den dreijährigen Hengst Lord (Quote 106:10).

Breeders` Cup kein Thema: Erst Japan dann Hong Kong

'Ich habe keine Ahnung, warum er im Wettmarkt steht', kommentiert Trainer Andreas Wöhler die Tatsache, das 'sein' Paolini bei englischen Buchmachern unter den chancenreichsten Pferde für den BreedersCup Turf geführt wird. Man kann Paolini zwar wetten, doch laufen wird er nicht. Das ist gewiss. Wöhler macht klar: 'Der Breeders Cup ist kein Thema. Da sprechen zu viele Faktoren dagegen.'

CoxPlate: Hufgeschwür wirft Silvano eine Woche zurück

Am Sonntag geht sie los: die Reise nach Australien. Nach 28 Stunden Flugzeit und zwei Zwischenstopps wird Silvano dann Melbourne erreicht haben. Dort rückt er am 27. Oktober dann in die Boxen der Cox Plate, dem zehnten Lauf der Emirates World Series. In der Vorbereitung für dieses Rennen mußte man im Team von Andreas Wöhler einen kleinen Rückschlag hinnehmen. Silvano litt wieder an einem Hufgeschwür. Ein solches verhinderte schon bei seinem letzten Auftritt in Singapur ein besseres Abschneiden.

Subi-Jump auf Euro-Tour: Über Mailand nach Longchamp

Im Miles and More-Club ist Andreas Suborics mittlerweile Ehrengast. Denn kein deutscher Jockey hat in diesem Jahr öfter ein Flugzeug bestiegen und derart viele Kilometer in der Luft zurückgelegt wie er. Hong Kong, Singapur, Toronto, Chicago. Das sind nur einige der Stationen auf Subis Siegeszug rund um die Welt. Und auch dieses Wochenende ist er auf Tour: Samstag Mailand, Sonntag Paris.

Schrauben doch raus: Tamaron erst im November zurück

Bei drei Starts hat Tamaron einmal gewonnen und war zweimal Zweiter. Alles im Alter von zwei Jahren. Dabei hat er 41.000 Mark verdient. Er war nach seinem Debutsieg auch Sieger im Oppenheim-Rennen, das Renngericht sprach ihm diesen Sieg zugunsten von Del La Rosa aber wieder ab. Und dann wurde Tamaron noch Zweiter im Ratibor-Rennen. Das spricht eigentlich schon für sich. Trainer Andreas Löwe wollte mit dem Pferd dann dreijährig das Mehl Mülhens-Rennen gewinnen. Und er machte keinen Hehl daraus, dass da ein richtiger Brummer in seinem Stall stehe.

Matthias Keller: Trainerplanungen laufen auf Hochtouren

Der erfolgreichste Amateurreiter der letzten Jahre plant den Abschied aus dem Rennsattel und den Wechsel ins Trainergeschäft. Matthias Keller aus Lustadt bestätigt, dass er mit dem Beginn einer Trainerkarriere liebäugelt. „Dieses Jahr reite ich noch zu Ende“, sagt Keller gegenüber GaloppOnline.de, „es ist aber noch nicht in trockenen Tüchern, was die Trainerlaufbahn angeht.“ Hassloch ist als Standort durchaus im Gespräch, Verträge sind aber noch nicht unterzeichnet.

Prost Foreman: Recke-Hengst gewinnt Coca Cola-Cup

20.000 Mark werden aus der Hauptstadt auf das Konto des Stalles Gelb-Blau überwiesen. Denn als der Coca-Cola Cup, ein Ausgleich I über 2400 Meter, entschieden war, waren eben gelb-blaue Rennfarben als Erste im Ziel. Den Dress trug Jozef Bojko. Und das auf dem Rücken des dreijährigen Hengstes Foreman. Christian von der Recke trainiert den Monsun-Sohn, der seinen 10. Start zu seinem zweiten Lebenserfolg machte. Bis Mitte der Geraden sah es danach aus, als könnte Pretty Fighter seinen Vorstoß durchstehen. Dann kam aber Foreman, machte sich frei und war bis über die Linie nicht zu stellen.

Schütz-Jubiläum: 50 Treffer in Europa-Gruppe-Rennen

Das Jubiläum ist perfekt. Nachdem Stalljockey Andrasch Starke am Samstag durch den Sieg mit Next Desert seinen 100. Saison-erfolg feierte, gelang dem Trainer nun der 50. Sieg in einem Grupperennen. Limerick Boy war im Preis der Deutschen Einheit wieder der Alte und galoppierte die Gegner im Hoppegarten-Highlight des Mittwochs aus den Schuhen. Mit dem Jockey des Jahres im Sattel, Andreas Suborics.

Limerick Boy wieder ganz der Alte: Acht-L?ngen-Triumph

Er ist wieder da. Auf schwerem Boden, den er offenbar so richtig gerne mag, war gegen den Hengst Limerick Boy am Mittwoch in Hoppegarten kein Kraut gewachsen. Start-Ziel de-klassierte der Hengst aus dem Kölner Championrennstall von Andreas Schütz die Konkurrenz, Jockey Andreas Suborics ließ sich auf keinerlei taktische Geplänkel ein.

Hattrick und die Königskrone: Narooma ist unschlagbar

Am Tag der Deutschen Einheit gelang Narooma auf dem Mülheimer Raffelberg ein nicht alltägliches Kunststück. Denn die zweijährige Stute schaffte an diesem Mittwoch ein erfolgreiches Doppel. Zum einen erzielte sie einen lupenreinen Hattrick (gewann durch den Sieg drei Rennen in Folge), zum anderen stieg sie zur Königin auf. Genauer gesagt zur Winterkönigin.

Und Narooma ist die erste Winterkönigin, die sich nach diesem Meilen-Rennen Gruppesiegerin nennen darf. Erstmals in der Geschichte des Rennens (wurde zum 41. Mal ausgetragen) lief es als Gruppe-Rennen.

Nachwuchs schl?gt zu: Cl?s mit Doppeltreffer am Main

Vielleicht sind es die beiden entscheidenden Siege, die seinen Chef Andreas Schütz am Ende der Saison zum Champion machen. Denn aktuell sieht vieles danach aus, als ob Schütz am Jahresende seinen nationalen Meistertitel wird verteidigen. Aktuell wird sein Vorsprung jedenfalls größer und größer und sein 17 Jahre alter Lehrling Benjamin Clös schaffte in Frankfurt zwei wichtige Siege beim Vorhaben Titelverteidigung.

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