Boom Boom Boreal: Bald ein Start im Breeders-Cup?

Nach Boom Boom Boris auf dem Tenniscourt im Madison Square Garden wird New York vielleicht einen neuen deutschen Boom Boom erleben: Boom Boom Boreal. Der Derbysieger könnte den Weg in die USA gehen, noch in diesem Jahr. Der Preis von Europa in Köln und der Prix de l’Arc de Triomphe in Paris, diese beiden Rennen standen bisher schon in den Planungen für den Zweiten aus dem Großen Preis von Baden. Jetzt ist der Breeders Cup hinzugekommen.

King’s Boy & Belenus: Deutsches Doppel in der Trophy

Neben Banyumanik werden am Samstag zwei weitere in Deutschland vorbereitete Galopper in die türkischen Boxen einrücken. Belenus (Andreas Boschert) und King´s Boy (Norman Richter) versuchen ihr Glück in der Bosphorus Tophy, einem Gruppe II-Rennen über 2400 Meter. Und nach ihren zuletzt gezeigten Formen sollten die beiden bei Temperaturen über 30 Grad eine scharfe Klinge schlagen. Belenus gab in Köln ein verheißungsvolles Comeback in der Grand Prix-Klasse und King´s Boy canterte die Konkurrenz in Baden-Baden förmlich aus den Schuhen.

Doppel-Verhandlung: Zweijährigen-Rennen vor Gericht

Unmittelbar nach den wichtigsten Zweijährigen-Examen in Baden-Banden tönte jeweils die Sirene. Zeichen dafür, dass die Rennleitung den Ausgang des Rennens überprüft. Sowohl im Kronimus- als auch im Zukunftsrennen war das der Fall. Noch einmal wurden diese Rennen von den Stewards unter die Lupe genommen. Am Ende blieb aber alles so, wie es im Ziel aussah: im Kronimus-Rennen behielt Sergeant Pepper den Sieg. Der Stute Banyu Dewi war der Hengst in die Quere gekommen. Nicht entscheidend, wie die Rennleitung meinte.

Proudwings-Berufung abgeschmettert: Stute bleibt Letzte

Es hat nicht sollen sein, aber es war wohl von vornherein ähnlich aussichtsreich wie der Kampf von Don Quichotte gegen die Windmühlen. Die Berufung von Dr. Rolf Wilhelms gegen die Entscheidung der Rennleitung aus Deauville ist abgeschmettert worden. Proudwings, die im französischen Seebad den Prix Jacques Le Marois gewonnen hatte und wegen Behinderung auf den letzten Platz zurückgestuft wurde, bleibt damit Letzte in diesem Rennen.

Der Besitzer der Stute, der bei der Verhandlung selbst zugegen war, hat GaloppOnline.de folgende Stellungnahme zukommen lassen:

Pause für Flying Dash, der Sergeant muß nochmal ran

Was im letzten Jahr Urs Suter mit den Hengsten Inzar´s Best und Tagshira vormachte, hat ihm Trainer Hans-Albert Blume in diesem Jahr nachgemacht: den Sieg in den beiden wichtigsten Zweijährigen-Rennen der Großen Woche in Iffezheim. Flying Dash (Foto) läßt in der Maurice Lacroix Trophy auf Gruppe II-Parkett nicht einmal der irischen Gaststute Agnetha eine Chance und auch Sergeant Pepper siegte wie ein Pferd mit verheißungsvoller Zukunft.

Der Duke rennt im Bois du Boulogne mit Japan-Star Take

Am Sonntag reist Duke d’Alba zu einem Abstecher auf die Rennbahn Longchamp im Bois du Boulogne in Paris. Der von Wolfgang Figge in München trainierte Langstreckengalopper startet im über 3100 Meter führenden Prix Gladiateur. 220.000 Francs warten in diesem Rennen auf den Sieger. Yutaka Take wird der Partner des Duke sein, der für seinen Besitzer Helmut von Finck in diesem Jahr bereits den „Langen Hamburger“ bei der Derbywoche gewonnen hatte.

Am Samstag wollen Mick Kinane & Co. Subi stellen

Am kommenden Samstag findet der sechste Lauf der Emirates World Series statt. In Leopardstown geht es in den Irish Champion Stakes zur Sache und es gibt nur wenig Zweifel daran, dass am nächsten Samstag der neue Tabellenführer der World Series mit 24 Punkten Galileo heißt. Im sechsten Lauf startet kein deutsches Pferd, während für die folgenden Läufe in Kanada und Australien deutsche Galopper vorgesehen sind.

Helfenbein-Zukunft offen: 'Vielleicht höre ich ganz auf.'

Jockey Andreas Helfenbein wird die angekündigte Auszeit wohl am 1. November tatsächlich in Anspruch nehmen. Eigentlich wollte der Topjockey schon früher eine kurze Pause nehmen, wurde von seinem Arbeitgeber Horst Steinmetz (unser Foto zeigt beide zusammen in Baden-Baden) aber darum gebeten, noch bis November aktiv zu bleiben. 'Herr Steinmetz hat noch viele Starter im Ausland und ich lasse ihn natürlich nicht im Stich. Deswegen nehme ich meine Pause erst danach. Über den Winter werde ich mit Sicherheit nicht reiten.

Wer soll Superstute Abitara in Hannover schlagen?

Es gibt nur wenige Zweifel daran, dass Abitara ihre Gewinnsumme am kommenden Sonntag um 72.500 DM nach oben schrauben wird. Zu stark waren ihre zwei Leistungen in dieser Saison, zu deutlich ließ sie ihrer Konkurrenz keine Chance. Zudem kommt sie aus der derzeit in Hochform agierenden Erfolgsschmiede von Andreas Wöhler. Andreas Suborics wird rechtzeitig von seinem Silvano-Ritt in New York zurück sein, um sich der Dienste der Stute anzunehmen. Mit Subi im Sattel siegte Abitara bereits im Deutschen Herold-Preis (unser Foto).

Good Bye Woodie: Jockey Kevin Woodburn sattelt ab

Auf Mareno ist Kevin Woodburn nach dem vierten Rennen des Iffezheimer Grand Prix-Tages das letzte Mal auf dem Rücken eines Vollblüters zur Waage in Baden-Baden zurückgekehrt. Am Sonntag, dem 2. September steigt der Jockey das letzte Mal während eines Meetings vom Pferd. Good Bye, Mr. Woodburn. Platz neun beim letzten Start auf dem wichtigsten Rasen der Galopper. Das macht aber nichts, mehr als genug Erfolge hat Woodie in Iffezheim gefeiert. Klammheimlich schleicht er sich in die Jockeystube.

Berberis-Rennen: Narooma will zweiten Raffelberg-Erfolg

Ein Start, ein Sieg. So liest sich die makellose Bilanz der Silver Hawk-Stute Narooma. Gleich bei ihrem Rennbahneinstand gab sich auf dem Raffelberg auf Listenparkett ein standesgemäßes Debut. Am Samstag startet die von Andreas Schütz für das Gestüt Park Wiedingen betreute Lady erneut in Mülheim. Im 49. Berberis-Rennen versucht sich die Zweijährige dann erstmals unter Championjockey Andrasch Starke. Beim letzten Start von Narooma saß Lennart Hammer-Hansen im Sattel der Braunen, vertrat den in München weilenden Starke exzellent.

Zukunftspleite: Nachwuchscrack Chan Chan entschuldigt

Kurz nach dem Zukunftsrennen am letzten Freitag standen in den Gesichtern von Peter Schiergen und Gebhard Apelt große Fragezeichen. Zu schlecht war die Form, die der zweijährige Hengstes Chan Chan auf den Iffezheimer Rasen gelegt hatte. Jetzt hat man einen Grund für das schwache Abschneiden des Pferdes gefunden. Chan Chan hat sich vor oder während des Rennen eine Zerrung im Rücken zugezogen, wurde unmittelbar nach dem Rennen von einem Tierarzt behandelt.

Kein Deutscher im Arc? Nur Anzillero will nach Paris

Deutschlands Galopper laufen in dieser Saison im Ausland erfolgreicher denn je. Alleine fünf (!) Gruppe I-Rennen haben Cracks aus hiesigen Quartieren in diesem Jahr bereits jenseits der Grenzen gewonnen. Trotz dieser gigantischen Form deutscher Vierbeiner könnte es sein, dass Europas wichtigstes Rennen ohne deutsche Beteiligung über die Bühne geht.

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