Bilderstreit setzt sich fort: Berufung gegen Urteil

Gegen ein Urteil des Landgerichtes Köln vom 12. Juli geht das Unternehmen Data Sport in Berufung. Die Data Sport, ein dem Direktorium für Vollblutzucht und Rennen verbundenes Unternehmen, ist unter anderem mit der Belieferung der Buchmacher-Geschäfte und Wettannahmestellen mit den Live-TV-Bildern betraut. Diese TV-Übertragungen waren auch der Anlass des Rechtsstreites zwischen der Data Sport und der IFEB (Interessengemeinschaft freier europäischer Buchmacher), der mit dem Urteil des Kölner Landgerichtes nun also nur vorläufig endete.

Nachwuchscracks: Chan Chan tanzt Medina nieder

Ihm eilte ein Ruf wie ein Donnerhall voraus. Er galt als das beste Ding des Kölner Sonntag-Renntages und konnte nach Arbeitsleistungen auch nicht zu schlagen sein. Am Ende traf all dies auf den Zweijährigen Hengst Chan Chan zu. Der in den gelb-blauen Rennfarben von Georg Baron von Ullmann gestartete Spinning World-Sohn siegte im Oppenheim-Rennen auf der Heimatbahn. Zu Hause ist Chan Chan im Asterblüte-Stall von Peter Schiergen, dessen Stalljockey Jimmy Quinn sich als Erfolgsreiter verantwortlich zeigte.

Schneller als ein Jaguar! Banyumanik galoppiert davon

Mario Hofer hatte im Vorfeld gemutmaßt, dass man die unglückliche Niederlage des letzten Jahres (man hatte am grünen Tisch die Europcar-Meile verloren) vielleicht wieder gutmachen könnte. Die Wiedergutmachungs-Tour in die Domstadt endete für Banyumanik dann in der Tat mit einem vollen Erfolg: Sieg in der Jaguar Meile, und damit zweiter Gruppe III-Erfolg im hiesigen Turfjahr. „Er galoppiert seinen Strich herunter und legt immer wieder zu. Das war einfach großartig“, so ein glücklicher Krefelder Trainer nach dem Hauptereignis des Kölner Renntages.

Lam Shuffle sorgt f?r grandiosen Underdog-Triumph

Der Hengst ist zwar als Favorit gestartet, aber es war trotzdem der Sieg eines „Underdogs“, eines Trainers aus der zweiten oder gar dritten Reihe dieses Sports. Am Sonntag ist um 16:35 Uhr auf der Galopprennbahn in Hannover Außergewöhnliches geschehen.

Ex-Deutschland-Hengst Sumitas nur Letzter

Der ehemals in Deutschland stationierte Hengst Sumitas endete am letzten Samstag in einem Handicap auf dem letzten Platz. Nicht den Hauch einer Chance hatte der Lomitas-Sohn in Saratoga Springs. Nachdem der Hengst aus dem Stall von Peter Schiergen in die USA wechselte, konnte er gleich den nächsten Start in einen Sieg ummünzen. Mit entsprechenden Hoffnungen wurde der Tanaka-Hengst somit am Samstag gesattelt, kam aber nie für eine bessere Platzierung in Betracht.

Nutzer-Info: Internationaler News-Service wieder fit

Nachdem es in den letzten zwei Wochen aufgrund technischer Probleme dazu gekommen ist, keine internationalen News anbieten zu können, werden wir unseren „Internationalen News-Service“ pünktlich zur King Geroge-Entscheidung wieder aufnehmen. Ab dann heißt es wieder, jeden Tag informiert sein, was auf den Galopprennbahnen dieser Welt passiert.

Schwedenhappen in Hoppegarten: Swedish Shave siegt

Schweden war Trumpf am Samstag auf der Galopprennbahn in Hoppegarten. In der 111. Austragung des Großen Preises von Berlin, Hoppegartens Super-Sprintrennen, sorgten Swedish Shave als Erster und Terroir als Dritter für eines fast perfekten Triumph des schwedischen Besitzers Sten Thynell in diesem 1300 Meter – Rennen.

Auch Tanaka-Stute Mistic Sun startet in Deauville

Andreas Schütz wird die dreijährige Stute Mistic Sun als nächstes in Deauville aufbieten. Am 4. August gilt die im Besitz des Asiaten Gary Tanaka stehende Mistic Sun als sichere Starterin für den Prix de la Calonne. Das Rennen führt über eine Distanz von 1600 Metern und ist mit einem Gesamtdotierung von 260.000 Francs ausgestattet. Sollte Mistic Sun, die in dem Rennen (ausschließlich Stuten vorbehalten) mit einem Gewicht von 56 Kilo starten wird, gewinnen, winken knapp 50.000 DM.

Ex-Derbyzweiter Nadour Al Bahr siegt in Ascot

Im Deutschen Derby 1998 endete Nadour Al Bahr auf dem zweiten Rang, erzielte in der Hamburger Schlammschlacht den Ehrenplatz hinter Robertico. Damals noch in den Farben des Stalles Mabrouk, wechselte der Hengst später dann nach England. Im Stall von Mario Hofer (Foto) noch zu den besten hiesigen Grand Prix-Pferden zählend, wurde es auf der Insel um Nadour Al Bahr sehr ruhig, den heute von Terry Mills trainierten Sechsjährigen. Jetzt gelang ein großer Wurf: Nadour al Bahr gewann das Eröffnungsrennen des Diamond-Renntages in Royal Ascot, auf der königlichen Rennbahn vor den Toren Londons.

Hammer-Hattrick in Mülheim: 3 Treffer für Mäder-Stall

Zwischen 15:52 Uhr und 17.00 Uhr ist es auf der Galopprennbahn in Mülheim an der Ruhr zu einem Hattrick gekommen. Denn der Krefelder Stall von Erika Mäder schnappte sich drei Prüfungen in Folge, war damit drei Rennen lang nicht zu stoppen. Den Auftakt machte dabei der längst wieder fällig gewesene Benityo. Als Co-Favorit ins Rennen gegangen, siegte er zu einer Quote für 29:10 DM. In Hamburg hatte der Hengst denkbar viel Pech, wurde praktisch erst auf der Linie gestellt. Nun klappte es endlich mit dem ersten Sieg der Karriere.

Chantilly-Ausflug: Lanciana siegt und Monos wird Dritter

Der Freitagsausflug der deutschen Pferde nach Paris hat sich als äußerst erfolgreich erwiesen. Während sich der Derbystarter und von Andreas Löwe trainierte Monos mit dem dritten Rang zufrieden geben musste, reichte es für die Ittlingerin Lanciana sogar zum Sieg. Die Schwester des Union-Siegers Lanciano wird in Bremen von Erfolgstrainer Andreas Wöhler vorbereitet.

Silvano & Paolini-Arbeit: Wöhler Cracks greifen an

Zwei von Deutschlands derzeit besten Grand Prix-Pferden befinden sich wieder in absoluter Topform und werden im August in die Boxen einrücken. Am Dienstag Morgen haben in Bremen sowohl der zweifache Gruppe I-Sieger Paolini als auch Asien-Held Silvano gearbeitet. Beide werden von Andreas Wöhler dort trainiert und haben in diesem Jahr zusammen schon über 3,5 Mio. Mark verdient.

Rau & Helfenbein: Zweiter Ruf bis Ende des Jahres

Andreas Helfenbein hat bis Ende des Rennjahres 2001 seinen zweiten Ruf an den Stall von Peter Rau in Ravensberg vergeben. Das teilte der Jockey am Donnerstag Abend GaloppOnline.de mit. Den ersten Ruf Helfenbeins behält weiterhin das Neusser Quartier von Horst Steinmetz. Helfenbein setzt damit seine Tätigkeit für Rau fort, die er während der Verletzung von Torsten Mundry begonnen hat.

Seiten