Nach Ungaro & Kallisto: Syrakus Röttgens Gruppe I-Held?

Es wird eng. Verdammt eng. Bis zum letzten Rennen hat man sich Zeit gelassen. Im Premio Roma soll es nun aber klappen. Im letzten Gruppe I-Examen der europäischen Turfsaison soll der erste Gruppe I-Erfolg 2001 für das Gestüt Röttgen gelingen. Vor Jahresfrist sorgte Kallisto durch seinen Sieg im Italienischen Derby für den Röttgen-Treffer in der Galopper-Champions-League, die Jahre zuvor war Ungaro ein Gruppe I-Garant schlechthin. In diesem Jahr trägt Syrakus diese Bürde. Hat noch eine Chance, den Gruppe I-Treffer ins Gestüt zu holen.

Entscheidung gefallen: Helfenbein bleibt in Deutschland

Am 5. September schockte ein Satz ganz Turfdeutschland. „Vielleicht höre ich ganz auf zu reiten“, hatte Andreas Helfenbein unmittelbar nach der Großen Woche in Baden-Baden verkündet. Zu angeknackst schien Helfenbein, zu sehr hatten die Aeskulap- und Proudwings-Geschichte an den Nerven des Kölners gezehrt. Es gab mehrere Varianten, die Helfenbein durchspielte. Von „ganz Aufhören“ bis zum „Reiten auf Mauritius“ war die Rede.

Super-Sache: Große Grant-Tombola bringt 11.000 Mark!

Wer sollte sich da verwehren? Wer hätte diesen jungen attraktiven Damen ein „Nein“ entgegenbringen können, als sie einen mit ihren Losen überfielen? Überfielen für den guten Zweck. Und die große Los-Aktion in Köln hat voll ins Schwarze getroffen. Satte 11.000 Mark kamen zusammen. Ein voller Erfolg.

Japan kann kommen: Paolini begeistert bei der Arbeit

„Zum Glück ist er haftpflicht-versichert. Denn die Tribünen in Bremen müssen wieder renoviert werden“, scherzt Jockey Andreas Suborics nach der Abschlussarbeit von Paolini. Und Subi macht am Sonntag Mittag in Köln keinen Hehl daraus, wie gut der Platini-Bruder auf dem Posten ist: „Er macht einen sehr guten Eindruck und die Arbeit war aus-gezeichnet. Er ist genauso gut drauf wie vor seinen Starts in Italien oder in Kanada.“

Deckhengst oder Winterpause: Kehrt Caitano zurück?

Platz 6 der deutschen Rangliste in diesem Jahr. Nur Silvano, Paolini, Morshdi, Boreal und Sabiango haben 2001 mehr als der Globetrotter Caitano verdient. Stolze 520.243 Mark hat der mittlerweile siebenjährige wieder zusammengaloppiert. Und damit das finanziell zweitbeste Jahr seiner Karriere hingelegt. Insgesamt bringt es der Hengst mittlerweile auf 4.139.132 Mark an Gewinnsumme. Und es könnte durchaus sein, dass noch ein paar Mark dazu kommen werden.

Nach Championatsverteidigung: Figge-Treffer in Pisa

Am Sonntag hat Wolfgang Figge sein lokales Trainerchampionat in München verteidigt. Mit zwei Siegen am letzten Saisonrenntag in der Isar-Metropole hat Figge, der schon vor dem letzten Renntag in Führung lag, auf insgesamt drei Punkte Vorsprung von seiner Kollegin Jutta Mayer abgesetzt. Mayer, die sich für den Sonntag Ex-Figge-Jockey Christian Czachary geschnappt hatte, blieb beim Saisonfinale sieglos.

Woodie auf der Zielgeraden: Trainerjob in München ruft

Am Sonntag steigt Kevin Woodburn zum letzen Mal in den Gruppe I-Sattel. Denn der Ritt auf Anzillero im Premio Roma wird auf jeden Fall Woodies letzter Einsatz auf höchstem Galopper-Parkett werden. Denn am 31. Dezember ist Schluss. In Neuss wird Jockey Woodburn dann zum letzten Mal absatteln. „Ich höre auf jeden Fall am Ende des Jahres auf. Diese Entscheidung steht definitiv fest“, so der Jockey am Montag gegenüber GaloppOnline.de.

Telewette zu fr?heren Sendezeiten: Start 15:10 Uhr

Die Telewette kommt an diesem Sonntag letztmals zu der ungewohnten frühen Sendezeit um 15:10 Uhr. An drei Sonntagen wurde die Telewette damit eine Stunde früher als üblich ausgestrahlt. Wegen des frühen Sonnenuntergangs hatten auch die Renntage früher begonnen, mit dem jeweiligen Hauptrennen schon um 15:50 Uhr. Am Sonntag heisst es also letztmals, den Fernseher schon früher einzuschalten.

L?we macht die 800 voll: Jubil?um nach Bocskai-Finish

Am Freitag abend hat Georg Bocskai die Entscheidung getroffen, in Zukunft nicht mehr in den Rennsattel zu steigen, die Jockeykarriere zu beenden. Am Sonntag mittag, da hat der Jockey allen noch einmal gezeigt, wofür der Name Georg Bocskai in diesem Sport stand und steht: Mit aller Raffinesse brachte er in München den zweijährigen Hengst Horeion Directa als Sieger über die Linie. Das „gute Ding“, gewettet in ganz Deutschland, markierte nicht nur einen der letzten Bocskai-Siege, sondern auch den 800. Trainererfolg von Andreas Löwe.

Lots of Love: Außenseitersieg bei Bedford Set-Pleite

Die Kölner Stutenmeile endete mit einer faustdicken Überraschung. Denn die große Favoritin Bedford Set wurde geschlagen. Viel mehr noch, sie zeigte die wohl schlechteste Form ihrer Karriere und hatte nie eine Chance, um den Sieg mitzusprechen. Platz acht für Bedford Set. „Beim Aufgalopp brummte sie noch richtig, aber unterwegs war es nie das Gefühl wie sonst“, so Jockey Andreas Helfenbein nach dem Kölner Listenrennen.

Nobilissima & Super-Angie siegen im Auktionsrennen

Münchens Rennkommentator hatte am Sonntag bei seinem Kommentar des Charly Seiffert-Memorials alle Hände voll zu tun. Fast über die gesamte Breite der Bahn waren die Teilnehmer in der Schlußphase des Rennens verteilt, da musste man schon den Durchblick behalten. Und es blieb knapp bis ins Ziel.

Das stand nach 1600 Metern, und da war die 264:10-Außenseiterin Nobilissima vorne. Nach einem rundum gelungenen Ritt von Angela Kull-Höhn machte Nobilissima in diesem Münchener Auktionsrennen die Sensation perfekt. Zweiter Start, erster Sieg, verbunden mit 71.000 Mark Siegprämie.

Die Hong Kong Einladungen sind da: Dreimal Deutschland

Der Hong Kong Jockey Club hat die Einladungen zu seinen International Races am 16. Dezember bekannt gegeben. Wir erwartet sind drei deutsche Galopper zu den Millionen-Rennen auf dem Hippodrom in Sha Tin eingeladen worden: Silvano, Paolini und Proudwings. Und alle drei werden selbstverständlich in Fernost auch an den Start gehen.

Mallorca statt Rennsattel: Georg Bocskai sagt Good Bye

Los Arcos: Das ist kein Pferdename. Und auch nicht der Name irgendeines Rennens im Internationalen Turfzirkus. Es ist der Name eines Restaurants auf Mallorca. Es liegt in Santa Ponza. Dort wird man Georg Bocskai im nächsten Jahr in Aktion sehen. Denn der Jockey hängt die Stiefel an den Nagel, beendet eine große Zeit als Rennreiter. Am 31.12.2001 ist offiziell Schluß. Das wurde am Freitag Abend im Hause Bocskai beschlossen. Aus und vorbei die Zeit als Jockey. Los geht es als Gastronom auf der Ferieninsel.

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