Fantastic-Deal: Weltmeister deckt Kappes-Stute Ingeburg

Bei der zweijährigen Stute Ingeburg gibt es zwei Dinge zu vermelden. Erstens: Sie ist an eine europäische Züchtergemeinschaft verkauft worden. Zweitens: Sie wird von Weltmeister Fantastic Light gedeckt werden. Und mit diesen zwei Neuigkeiten hat so recht wohl keiner gerechnet. Der Deal wurde eingefädelt vom BBA-Germany-Mann Dirk Eisele (unser Foto). „Ingeburg wird am Donnerstag das Gestüt Rheinberg verlassen und in Frankreich stationiert werden. Sie wird aber keine Rennen mehr bestreiten und geht im nächsten Jahr zu Fantastic Light“, so Eisele gegenüber GaloppOnline.de.

Er ist wieder da: Caitano nach Welt-Tournee gelandet

Frankfurter Airport, 6 Uhr. Eine Maschine aus Hong Kong landet. In ihrem Bauch ist Deutschlands Reiseweltmeister Caitano. Deutschland hat das Pferd der Lüfte (kein deutscher Galopper hat mehr Flüge hinter sich) wieder. Aus Melbourne kommend ist der Tanaka-Crack über Hong Kong an den Main gereist. Die Saison 2001 ist beendet. Und Deutschlands Turf kann aufatmen. Caitano ist nicht nach Down Under verkauft, wird auch im nächsten Jahr sein Können unter Beweis stellen.

Drin das Ding! Sprengels Blaze of Glory macht 250 voll

Ist das ein Super-Pferd. Ein Wahnsinn, was dieser Blaze of Glory leistet. Der Schmuse-Schimmel aus dem Rennstall von Christian Sprengel hat am Donnerstag erneut zugeschlagen. In Mailand schnapp-te sich der Wallach den Sieg im Premio Lainate, gewann mit Jockey Dirk Fuhr-mann mit zwanzig Längen Vorsprung. Mit Höchstgewicht von 72 Kilo war Blaze of Glory ins Rennen gegangen, zur Quote von 15:10.

Cup-Countdown: Paolini gut in Japan angekommen

Der zweifache Gruppe I-Sieger Paolini ist gut in Japan angekommen. Das berichtete Trainer Andreas Wöhler gegenüber GaloppOnline.de. Das Pferd hat die Reise gut weggesteckt und ist nach wie vor in blendender Verfassung. Der Ablauf beim Paolini-Countdown für den Japan Cup sieht wie folgt aus: „Am ersten Tag nach der Ankunft wurde er nur geführt. Danach geht es wieder mit normaler Canter-Arbeit los. Sein ständiger Arbeitsreiter und mein Bruder sind bei dem Pferd“, so Trainer Andreas Wöhler.

Hindernis-Angriff im 100.000der: Barito in Enghien-Soisy

Er hat über die Hürden eigentlich noch nichts falsch gemacht. Bei sechs Starts hat er drei Rennen gewonnen, lief ebenso oft in die Platzierung. Besitzer-Herz, was willst du mehr. Am Freitag wird der Karlshofer Barito versuchen, den vierten Erfolg seiner Hindernis-Karriere zu erzielen.

Dafür bietet ihn Trainer Christian von der Recke im Prix Dominique Sartini in Enghien-Soisy auf. Dort geht es dann über 3600 Meter zur Sache.

Adare Manor auf Jagd nach der gro?en Sandbahn-Kohle

Die Saison 2001 ist durchaus auch das Jahr des Trainers Horst Steinmetz. Der 68-jährige hat, von Neuss aus, in diesem Jahr sehr beachtliche und vor allem auch konstante Erfolge erzielt. Und jetzt sieht es so aus, als würden sich die Steinmetz-Treffer auch auf Sand nahtlos fortsetzen können. Vor einer Woche hat sich Sapienti nachdrücklich als Pferd für bessere Rennen in diesem Winter empfohlen, am Sonntag nun greift Steinmetz erstmals nach der großen Sandbahn-Kohle. Denn mit Adare Manor, da hat der Coach ein heisses Eisen im Feuer des Neusser Sandbahn-Classic.

Super-Schimmel Blaze of Glory: Mailand, die Zweite

Er ist eines der erstaunlichsten deutschen Rennpferde. Dieser Blaze of Glory. Dieser fünf Jahre alte Schimmel-Wallach aus dem Rennstall von Trainer Christian Sprengel in Hannover. Nun nimmt der Coach mit seinem vierbeinigen Meisterstück wieder eine Rennbahn in Italien ins Visier. Am Donnerstag startet Blaze of Glory unter Jockey Dirk Fuhrmann in Mailand im Premio Lainate. Und hier wartet durchaus wieder üppiges Geld auf den „Schmuse-Schimmel“.

Jockey Martin O?Reilly: Ein Jahr Sperre wegen Kokain

Martin O’Reilly wird frühestens am 10. Juli 2002 wieder Rennen reiten können. Der Jockey ist am Mittwoch vom Ordnungs-ausschuss des Direktoriums zu einer Sperre von exakt einem Jahr verurteilt worden. Die vorläufige Sperre, die O’Reilly seit Bekanntwerden des Vergehens schon absitzt, wurde angerechnet. Es dauert also noch eine lange Zeit, bis man Martin O’Reilly (auf dem Foto bei der Derby-Parade im Sattel des später Fünftplatzierten Lavendel) wieder im Rennsattel sehen wird.

Es ist perfekt: Hofer & Czachary sind 2002 ein Team

Gerüchte gibt es schon lange, jetzt haben Trainer Mario Hofer und Jockey Christian Czachary ihre Zusammenarbeit für die Saison 2002 offiziell bestätigt. Am späten Mittwoch Nachmittag brachten beide die Vereinbarung für das kommende Turf-Jahr in trockene Tücher. Czachary, bis vor kurzem Stalljockey am Quartier von Wolfgang Figge in München, fängt im Februar in Krefeld an und wird an insgesamt sechs Tagen in der Woche am Hofer-Stall reiten.

L?we schickt Monos im Super-Transporter nach Rom

„Ich kann keinen Form-Einbruch erkennen, mit der Abschlussarbeit war ich sehr zufrieden. Er ist sehr gut galoppiert.“ Das sind die Worte des Trainers Andreas Löwe über seinen Stallcrack Monos, der am Sonntag in Rom im Premio Roma wieder Gruppe I-Luft schnuppern wird.

Die Vorzeichen auf ein gutes Abschneiden des Dreijährigen stehen also gut, zumal mit der glänzenden Stallformim Rücken. Sieg Nummer 800 und der Listentreffer mit Lots of Love haben den Sonntag für den Kölner Coach zu einem unvergesslichen Tag gemacht.

Zu Generous? Diana-Dritte Nouvelle Fortune in die Zucht

Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Das gilt auch für die dreijährige Nouvelle Fortune. Denn die Stute des Stalles Sparenburg wird nach ihrem größten Erfolg als Rennpferd in Zukunft keine Rennen mehr bestreiten und wechselt in die Zucht. Am 4. November schockte Nouvelle Fortune als Riesenaußenseiterin Turf-Deutschland, als sie den 3. Frankfurter Stutenpreis der Mehl Mülhens-Stiftung für sich entschied. Dabei ließ die Alzao-Tochter gestandenen Pferden wie Abitara oder Saldenschwinge keine Chance.

Nur O`Brien-Trio zu stark: Super-Banyu Dewi wird Vierte!

Es war die mit Abstand schwerste Aufgabe ihres noch jungen Rennlebens. Doch diese hat Banyu Dewi super gelöst. Im Criterium de Saint Cloud belegte die Zweijährige einen guten vierten Platz. Dabei musste sie sich nur dem Trio des irischen Star-Trainers Aidan O`Brien geschlagen geben. Denn der Wundertrainer (feierte seinen 23. Gruppe I Sieg 2001) belegte die Plätze 1 bis 3.

Check In für deutsche Equipe: Von Amsterdam nach Tokio

Am Dienstag mittag hieß es für die deutsche Equipe am Amsterdamer Flughafen „Check In“ Richtung Tokio. Zwei Transporter waren auf das Rollfeld gefahren: einer aus Bremen, der andere aus Köln. Im ersten war der Fuchs-Bomber Paolini, Deutschlands Hoffnung für den Japan Cup. Im anderen Transporter waren zum einen Proudwings, eines der besten Meilenpferde des Landes, und zum anderen Aeskulap, Deutschlands Starter im Japan Cup Dirt.

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