L?wes Top-Form felsenfest: Montalban-Sieg in Rom

Es ist und bleibt ein Jahr, das der Kölner Coach Andreas Löwe nicht vergessen wird, diese Saison 2001. Am Sonntag hat er ein neuerliches Rennen gewonnen, was man nicht alle Tage in seinen Stall holt. In Rom schaffte Montalban den Sieg im Premio Roma Vecchia (rund 155.000 Mark). Mit Dario Vargiu im Sattel schnappte sich Montalban, zuletzt in Italien auf Gruppe I-Ebene schon Vierter, das 2800 Meter-Rennen. Unter den Augen seines Trainers, der natürlich selbst in Rom vor Ort war.

Der K?nig gewinnt in Dortmund: Siegquote schlappe 12:10

Die Könige der Sandbahn haben am Sonntag abend in Dortmund natürlich eine Pflichtaufgabe in einen Sieg gemünzt. Upper King und Pascal van DeKeere waren wie erwartet bei der einzigen Sonntags-veranstaltung des Turfs auf deutschen Rennbahnen eine Klasse für sich. Zur Siegquote von 12:10 schnappte sich Upper King das zweite Rennen des Tages, Bajo und Namora als die Platzierten hatten nie eine echte Chance gegen die King-Connection.

Dirt-Debakel: Aeskulap scheitert an Japan-Übermacht

Der Japan Cup Dirt wurde am 24. November zu einer rein japanischen Angelegenheit. Es war mehr als eine Über-macht, die die einheimischen Pferde in dem Gruppe I-Rennen demonstrierten. Die Plätze 1 bis 7 gingen an die Dirt-Cracks der untergehenden Sonne. Doch auch dann kam Aeskulap noch lange nicht. Der Hengst wurde am Ende 15., hatte mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun. Ebenso wenig der Franzose King of Tara. Für den Doumen-Hengst blieb am Ende sogar nur der letzte Platz.

Die Spannung steigt: Subis Cup-Countdown hat begonnen

Andreas Suborics, deutscher Turfstar 2001, ist bereit. Bereit, seiner ohnehin schon sensa-tionellen Saison noch einen drauf zu setzen. Wenn sich in Deutschland die Boxen in Mülheim öffnen, dann schläft Suborics schon. Denn vor dem Big Day ist Ruhe angesagt. Suborics war den Tag vor dem Japan Cup auf der Rennbahn, hat sich die Rennen (unter anderem Aeskulap) angeschaut. Danach ging es direkt ins Hotel. Denn die Nachtruhe, die beginnt vor so einem großen Tag schon früh: Um 21.00 Uhr hieß es für Suborics „Good Night“.

Telramunds vierter Volltreffer, Hammer-Hansen verletzt

Er lässt sich auf dem Weg nach oben durch nichts aufhalten. Am Samstag brachte der drei Jahre alte Hengst Telramund nun in Mülheim / Ruhr seinen vierten Sieg in Folge unter Dach und Fach. Mülheim, Krefeld, Düsseldorf und jetzt wieder Mülheim, das sind die Erfolgsstationen des Sternkönig-Sohnes aus dem Kölner Schütz-Rennstall. Und alle vier Siege waren lockere Angelegenheiten für Telramund. Auch Norman Richter hatte keine große Mühe, den Sieg im Preis von Carolinenhof in trockene Tücher zu bringen. Paracus und Tawento landeten hinter Telramund auf den Plätzen.

Proudwings Power: „Sie ist bereit. Es kann losgehen.“

Wer sich noch einmal vom Zustand Deutschlands Superstute Proudwings überzeugen wollte, der konnte das am Freitag Morgen auf der Rennbahn von Tokio tun. In Deutschland war es kurz nach Mitternacht, als Proudwings unter ihrer ständigen Arbeitsreiterin Anabelle Utke noch einmal einen Canter ging. Die Stute donnerte 400 Meter die Sand-Gerade herunter (unser Foto zeigt die Stute am Morgen in Tokio). Und der letzte Eindruck, den die Dashing Blade-Tochter hinterlassen hat, ist fabelhaft. Das berichtet zumindest Trainer Ralf Suerland.

Keine 24 Stunden: Aeskulap-Angriff im Japan Cup Dirt

Es dauert keine 24 Stunden mehr, bis der Japan Cup Dirt gestartet wird. Und das Gruppe I-Rennen wird die mit Abstand schwerste Aufgabe in der Karriere von Aeskulap. Glaubt man japanischen Wettmärkten, ist diese eine Nummer zu groß für den Sommerberger Hengst. Hop oder Top, so die Deutschland-Devise in dem 2100 Meter-Rennen. Oder wie Hans-Albert Blume unmittelbar vor dem Abflug nach Tokio sagte: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“ Doch gewinnen, das wäre am Samstag schon eine Sensation.

Chancenlos: Esterana F?nfte, Hale Bopp wird Letzter

Außer Spesen nichts gewesen. Das gilt im Prix Denisy zumindest für Hale Bopp. Denn der Hengst belegte in dem Listenrennen am Freitag nur den letzten Platz. Chancenlos: So die nüchterne Analyse nach dem Steherrennen. Auf dem Rücken von Hale Bopp saß am Freitag Nachmittag Adrie de Vries. Doch auch de Vries konnte den 340:10 Außenseiter nicht vor dem letzten Platz (deutlich zurück) bewahren (9 Pferde waren am Start).

Cup Countdown: Wöhler will unter die ersten 4 kommen

„Wir sind mit Paolini sehr zufrieden und er macht einen sehr guten Eindruck“, so Trainer Andreas Wöhler am Donnerstag Abend. Nur noch wenige Tage bis zum großen Tag: dem Japan Cup 2001. Und für diesen hat Wöhler das Ziel klar definiert: „Wir wollen unter die ersten vier kommen. Das wäre zugleich aber auch ein Traumergebnis, denn das Rennen ist sehr stark besetzt.“ Paolini (unser Foto zeigt den Hengst bei der Morgenarbeit in Tokio) ist bereit für den ganz großen Coup. Der Hengst soll mindestens so gut drauf sein wie vor seinen Big Points in diesem Jahr, wie Wöhler weiter berichtet.

Das Starterfeld: Paolini & Subi gegen den Rest der Welt

Die US-Stars Jerry Bailey und Gary Stevens, Japans Topmänner Yutaka Take und Yasuhiko Yasuda sowie die Gruppe I-Garanten Johnny Murtagh und Olivier Peslier. All sie werden sich am Sonntag an der 2400 Meter-Startstelle für den Japan Cup versammeln. Es ist die Creme de la Creme der Jockeyszene, die in diesem Kracher-Rennen reitet.

Auf nach Italien und Frankreich: Weitere Auslandsstarts

Nicht nur Japan ist am Wochenende das Ziel deutscher Galopper. Die Reiselust der deutschen Trainer ist ungebrochen, Verdienstmöglichkeiten werden allenthalben genutzt. Macht ja auch Sinn, wenn hierzulande keine Grasrennen mehr stattfinden und die Pferde noch entsprechend in Schwung sind. „Heimchen am Herd“ sind die hiesigen Galopper ohnehin schon lange nicht mehr, Auslandsstarts zählen zum täglich Brot. Am Sonnntag sind Italien und Frankreich die Ziele.

Lange Pause f?r Czachary: Neun Renntage an den Zaun

Er hat das Rennen in Köln zwar gewonnen, aber den Sieg hat er teuer erkauft, diesen Kampfsieg gegen My Jackie Rich. Christian Czachary schaffte es im Sattel von Sono so gerade noch, das Rennen auf den letzten Metern zu entscheiden. Die Rennleitung hatte aber auch genau hingeschaut und brummte Czachary eine erhebliche Strafe auf. Wegen übertriebenen Peitschengebrauchs steht der Jockey, bis vor kurzem erster Mann bei Wolfgang Figge in München und in der kommenden Saison Jockey bei Mario Hofer in Krefeld, nun satte neun Tage am Zaun.

Big Weekend in Tokio: Aeskulap bereit für Dirt-Auftakt

Es wird ein großes Wochen-ende für Turf-Deutschland. Im Mittelpunkt steht dabei Tokio. Dort kommen drei deutsche Pferde an den Start. Highlight ist natürlich der Paolini-Start im Japan Cup am Sonntag. Aber auch am Samstag heißt es für Deutschland: früh aufstehen. Denn bereits einen Tag vor dem Japan Cup (im Rahmenprogramm startet bekanntlich auch Proudwings) wird der Japan Cup Dirt entschieden.

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