Montalban: Nicht nach Hause, sondern nach Weilerswist

Für Montalban wird die Rückreise aus Rom nicht wie gewohnt im Weidenpescher Park enden, sondern bereits in Weilerswist. Seine Box bei Trainer Andreas Löwe (unser Foto) wird der Hengst nicht mehr beziehen, wechselte nach seinem Römer-Sieg (Premio Roma Vecchia) am Sonntag in neuen Besitz. Und dieser neue Besitzer heißt Harald Kronseder, er lässt Montalban künftig von Christian von der Recke trainieren.

Doch drei Deutsche: Caitano fliegt zur Hong Kong Vase

„Eigentlich habt ihr keine Chance, ins Feld zu kommen“, so Hong Kong – Manager Winfried Engelbrecht-Bresges unmittelbar nach dem Melbourne Cup gegenüber Andreas Schütz. Platz 31 belegte Caitano damals noch in der Liste der startbe-rechtigten Pferde für die Hong Kong Vase. Ein paar Wochen später sieht die Welt ganz anders aus. Denn nach zahlreichen Nichtstartern (unter anderem der deutsche Paolini und der Godolphin-Crack Kutub) hat sich das Starterfeld für das Steher-Rennen in Sha Tin gelichtet.

Flug Nummer CX022 bringt Silvano nach Hong Kong

Flug Nummer CX022 ist am Montag Abend in Hong Kong gelandet. Um 22.40 setzte die Maschine aus Melbourne auf dem Flughafen in der ehemaligen Kronkolonie auf und brachte Deutschlands Hoffnung für den Hong Kong Cup sicher zur Erde. Deutschland Hoffnung für das wichtigste Rennen im Rahmen der International Races, das ist der Fährhofer Silvano. Dieser kommt direkt aus Melbourne, startet dort vor wenigen Wochen in der Cox Plate, als er den vierten Platz belegte. Er ist das erste Gastpferd der International Races, das in Hong Kong angekommen ist.

Der Power-Plan: Zum Friseur und dann nach Hong Kong

Zwar verdiente Proudwings am Sonntag auf einen Schlag 440.000 Mark, und doch waren die Capital Stakes in Tokio eigentlich nur die Generalprobe für den ganzen großen Coup. Dieser soll nun in Hong Kong bei den International Races folgen. Die Hong Kong Mile ist seit langem das erklärte Ziel für Proudwings. Den Asien-Aufgalopp hat sie mit Bravour absolviert und sich für das Gruppe I-Rennen am 16. Dezember in aller Munde gebracht. Bis Donnerstag wird Proudwings zusammen mit ihrer ständigen Arbeitsreiterin Anabelle Utke noch in Tokio weilen, um dann Richtung Hong Kong abzuheben.

Prellung setzt Hammer am Wochenende außer Gefecht

Lennart Hammer-Hansen wird länger ausfallen als zunächst einmal angenommen. Ein dicker Bluterguss und Prellungen setzen den Dänen erst einmal für mindestens eine gute Woche außer Gefecht. „Ich werde am nächsten Wochenende noch nicht wieder reiten können“, so der Jockey am Montag nach seiner am Samstag in der Startmaschine erlittenen Verletzung. In Mülheim hatte er sich beim Abspringen der Pferde bei seinem Sieg mit Lo Fino die Verletzung zugezogen.

Camerino-Sieg in Maisons-Laffitte, Twin Set USA-Zweite

Am Montag reihte sich ein weiterer Frankreich-Treffer in die Erfolgbilanz von Trainer Christian von der Recke. Denn in Maisons-Laffitte war der ehemalige Schützling Camerino erfolgreich. Im Prix des Alluets kam der Hengst als 195:10-Außenseiter unter dem Franzosen Thierry Gillet an den Start. Gegen 16 Pferde setzte sich der Gone West-Sohn dabei durch, galoppierte 60.000 Francs in die Kassen seiner Besitzer.

Paolini in die Winterpause: Hong Kong-Start fällt flach

Nach dem schwachen Laufen von Paolini im Japan Cup wurden die Pläne für den Lando-Sohn umgeschmissen. Eigentlich hätte es für den Hengst am Donnerstag in Tokio „Check In“ in Richtung Hong Kong geheißen. Anstatt Hong Kong hat der Flieger, den Paolini betreten wird, nun das Ziel Amsterdam. Denn der Hengst wird sein geplantes Engagement während der International Races nicht wahrnehmen.

In die Sonne Kaliforniens: Flying Dash endgültig verkauft

Nach über einem Monat Verhandlungen ist es nun amtlich: Flying Dash ist verkauft. Deutschlands hoffnungsvollster Nach-wuchssprinter wird das Land verlassen und noch innerhalb der nächsten zwei Wochen nach Kalifornien reisen. Das wird dann zugleich auch die neue Heimat des Dashing Blade-Nachkommen sein. Unter der Sonne Kaliforniens wird Neil Drysdale für das Training des Hengstes verantwortlich sein, der Coach kaufte den Hengst für eine mehrköpfige amerikanische Besitzergemeinschaft.

Proudwings-Power-Sieg: 150.000 jubeln Hero Take zu

Die Lady hat es tatsächlich geschafft und als Proudwings nach einer Minute und 34 Sekunden (Superzeit!) im Ziel war, stand die Rennbahn in Tokio Kopf. Das hatte einen simplen Grund, denn im Sattel der Stute aus dem Kölner Rennstall von Ralf Suerland saß der Hero des Japan-Turfs: Yutaka Take. 150.000 Besucher jubelten dem Team zu. Die Sonne scheint. Und Trainer Ralf Suerland sowie Besitzer Dr. Rolf Wilhelms lief es bei diesem Ereignis eiskalt den Rücken runter.

Paolini chancenlos 13.! Wieder japanische Demonstration

Wie schon der Japan Cup Dirt wurde auch der Japan Cup zu einer rein japanischen An-gelegenheit. Chancenlos, völlig chancenlos war der Rest der Welt gegen die Lokal-matadoren. Kein Timboroa, kein Golan und auch kein Paolini hatten auch nur den Hauch einer Chance gegen diese Japaner. Der Jockey war indes ein Franzose: Olivier Peslier.

Vier Jahre halten die Japaner das wichtigste Rennen des Landes nun schon dort, viermal in Folge (Pilsudski siegte als letzter Nicht-Japaner) feierten mehr als 150.000 Fans ein Pferd aus den eigenen Reihen.

Das sind drei Super-Typen: Sieg von Mut & Gerechtigkeit

Unser Foto zeigt drei Gewinner des Turfs. Links Trainer Ralf Suerland, rechts Jockey Yutaka Take und in der Mitte Besitzer und Züchter Dr. Rolf Wilhelms. Jeder von ihnen ist ein Gewinner. Zusammen siegten sie in den Capital Stakes. Zusammen mit der Superstute Proudwings. Für Take ist es nichts Seltenes, von 150.000 Menschen bejubelt zu werden, für die anderen beiden ist das aber gewiss etwas Seltenes. Vielleicht etwas Einmaliges.

Wodka Lemon: Prost auf Superpferd & Jockey Take

„Es ist alles optimal gelaufen. Dieser Mann ist einfach genial“, so Trainer Ralf Suerland wenige Stunden nach dem Sieg in den Capital Stakes über die Leistung des japanischen Topjockeys Yutaka Take. „Mit Startbox 1 war ich eigentlich gar nicht so zufrieden, da der Boden innen nicht sehr gut war. Take hat die Stute dann an sechster, siebter Stelle galoppieren lassen. Bereits nach 100 Metern wusste ich, dass das heute die wahre Proudwings ist.

Subi zur Paolini-Pleite: „Pullen hat zu viel Kraft gekostet

Eigentlich lief alles nach Plan. Paolini reiste gut nach Asien, machte in der Morgenarbeit einen frischen Eindruck und absolvierte eine ausgezeichnete Vorbereitung für den Japan Cup. Und auch die Rahmenbedingungen am Renntag hätten für den Hengst nicht besser sein können. Strahlender Sonnenschein und festes Geläuf. All das erinnerte an die Gruppe I-Erfolge des Hengstes zu Beginn der Saison. Doch vom dritten Gruppe I-Sieg war Paolini im Japan Cup meilenweit entfernt.

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