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Zwei mit Derby-Nennung in Fontainebleau

Helmut von Finck
Helmut von Finck

Aus deutscher Sicht sollte die Veranstaltung am Freitag in Fontainebleau nicht nur aufgrund des Starts von Mario Hofers Gamgoom und Pavel Vovcenkos Schäng interessant sein. Die deutschen Turffans werden sicher auch auf zwei andere Rennen achten, denn in einem Classe 2-Rennen für den Derbyjahrgang über 1800 Meter, und in einer Maidenprüfung für die Dreijährigen über die Meile, laufen zwei Hengste, die eine Nennung für das IDEE 152. Deutsche Derby haben.

Bereits gelaufen, und das sogar erfolgreich, ist der von Fabrice Chappet für Rashit Shaykhutdinov trainierte Gagarin's Moon. Der Sea The Moon-Sohn siegte in Chantilly bei seinem Debüt über 1900 Meter. Am Freitag hat er es auf Classe 2-Niveau aber mit drei Gegnern zu tun, die nicht nur allesamt ebenfalls bereits gewonnen haben, sondern wie er auch für den Prix du Jockey Club, und den Grand Prix de Paris eingeschrieben sind. Das sind der von Jean-Claude Rouget für den Aga Khan trainierte Dayshann, Andre Fabres Piecederesistance, und Jean de Mieulles Sa'ad, der im November in Saint-Cloud gegen den Schlenderhaner Martial Eagle gewann.

Etwas einfacher dürfte die Sache bei Western Soldier aussehen, einem Soldier Hollow-Sohn, der im Besitz des Gestüts Park Wiedingen von Helmut von Finck steht, und von Francis-Henri Graffard vorbereitet wird. Der Hengst, rechter Bruder der Winterkönigin von 2018, Whispering Angel, wurde von seinem Trainer für die Sieglosenprüfung auf der Meile nachgenannt, und hat es unter Pierre-Charles Boudot mit acht Gegnern zu tun, darunter einige weitere interessante Debütanten, und Pferde wie Gift Of The G und Kalaos, die bereits gute Formen gezeigt haben.

(17.03.2021)