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Zwei Alpenderbys und ein "spätes" Comeback

Zwei Derbys und ein St. Leger stehen am Sonntag in drei unserer unmittelbaren Nachbarländern auf dem Programm. Das Österreichische Derby in Ebreichsdorf ist u.a. das Ziel des im Derby als Mitfavorit gestarteten Kellahens (zum Racebets-Langzeitmarkt). Wenn das im Derby nur ein Ausrutscher war, kann er ganz weit vorne mitmischen. Am ehesten auseinandersetzen muss er sich wohl mit Sir Polski aus dem Stall von Henk Grewe, auf dem der einstige Weltklasse-Jockey William Mongil mit 51 Jahren sein Comeback im Rennsattel geben wird. Begleitet werden die beiden bei ihrer Reise über die Grenze von Furioso und Catenda. 7.500 Euro gibt es für den Sieger, zwölf Pferde treten an (zum pferdewetten.de-Langzeitmarkt).

Genau halb so groß ist das Feld im Swiss Derby, dass über 2400 Meter führt und mit 40.000 Franken dotiert ist. Zwei Starter reisen aus Deutschland nach Frauenfeld, genaugenommen aus Köln, wo sie im Asterblüte-Stall von Peter Schiergen vorbereitet werden. Einer davon ist der Burg Ebersteiner Minotauros, der schon auf eine Listenplatzierung zurückblicken kann und unter Trainersohn Vinzenz sicher nicht chancenlos ist. Gleiches gilt für Stall-Neuzugang Lootah (Dennis Schiergen), der bis vor kurzem noch von Star-Coach Andre Fabre trainiert wurde, jetzt die Farben des Stalles Bärtschi trägt.

Um eine Gesamtdotierung von 11.200 Euro geht es am Sonntag in Waregem, wenn sich dort die Boxen für das Belgische St. Leger öffnen. Auch dort sind mit Linnova und Successor zwei hiesige Galopper mit von der Partie.

(10.09.2020)