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Paukenschlag in Frankreich: Keine Rennen in Paris!

Ein Paukenschlag hat die französische Rennsportgemeinde am Dienstag in Schockstarre versetzt. Ab sofort sind Rennen in Paris und anderen "roten Zonen", die aufgrund der Corona-Pandemie so markiert worden sind, verboten. Das betrifft auch den Osten des Landes.

Seit dem 11. Mai hatte es auf zahlreichen französischen Rennbahnen, vor allem auch denjenigen von ParisLongchamp, Saint-Cloud und Auteuil wieder Rennen gegeben, diese Bahnen werden ab sofort bis auf weiteres nicht mehr veranstalten. Auch die Traber sind mit ihrer Hochburg Vincennes betroffen.

Es soll zwar erst innerhalb der nächsten Tage neue Regeln der Behörden für den Umgang mit sportlichen Veranstaltungen in den einzelnen Corona-Zonen geben, Paris hat indes schon vorab reagiert und die Schließung der Bahnen angeordnet. Sollte die Region Oise diesem Pariser Beispiel folgen, würde auch die Derbybahn Chantilly vorerst nicht wieder öffnen.

Erlaubt bleiben Rennen in den so genannten grünen Zonen. Dazu zählt vor allem die Normandie und damit die Region, in der Deauville liegt. Vor allem diese Bahn gilt aktuell als Ausweichstandort für zahlreiche Rennen, vor allem auch die ersten Saisonklassiker. Dort waren diese auch während des Umbaus von Longchamp beheimatet. France Galop und der Traber-Verband Le Trot müssen nun Plan B aktivieren: die Verlegung zahlreicher Rennen an unbedenkliche Standorte.

Auch in anderen Regionen des Landes neben der Normandie, vor allem im Süden und im Westen, bleiben Rennen offenbar möglich. Erst für den 2. Juni wird mit neuen behördlichen Regelungen gerechnet, wann genau danach Rennen auch wieder in Paris möglich sein werden, bleibt vorerst offen.

 

 

(19.05.2020)