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Markus Klug: Lizenz-Entzug auf Bewährung

Trainer Markus Klug wurde vom Ordnungsausschuss des Verbandes Deutscher Galopp am Mittwoch die Lizenz für sechs Monate auf Bewährung entzogen. Die Bewährungsfrist beträgt anderthalb Jahre. Zusätzlich muss Klug eine Geldstrafe von 4.000 Euro zahlen.

Klug wurde Fahrlässigkeit in zwei Fällen der Anwendung eines unerlaubten Mittels zur Last gelegt. Bei Dopingproben der Pferde Moonlight Man (15. Juni 2020, München) und See Hector (31. Juli 2021, Köln) waren unerlaubte Mittel festgestellt worden, was eine Disqualifikation der Pferde zur Folge hatte.

Der Ordnungsausschuss unter Vorsitz von Mirko Roßkamp folgte mit dem Urteil dem Antrag von Gottfried Reims als Vertreter des Kontrollausschusses des Verbandes, der deutlich machte, dass die "Verantwortlichkeit des Trainers nicht wegzudiskutieren ist."

„Aus dieser Verantwortlichkeit des Trainers entsteht die Tatsache, dass er dafür sorgen muss, dass solche Fälle nicht passieren“, so Reims. Letztlich fiel das Urteil im Sinne der Rennordnung.

Zugunsten von Markus Klug hat man 17 Jahre, in denen der Trainer ohne Auffälligkeiten geblieben ist, in das Strafmaß einfließen lassen. Außerdem wurde Klugs hervorragend geführtes Medikamentenbuch erwähnt und auch die lange Verfahrensdauer hatte Einfluss auf das Strafmaß.

Markus Klug ließ durch seinen juristischen Beistand Dr. Günter Paul mitteilen, dass man auf Rechtsmittel verzichten wird.

Mehr dazu in der nächsten Ausgabe der Sport-Welt.

(08.12.2021)