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Kaspar vor dem großen Wurf?

Kaspar

Ein sportliches Highlight wie den Preis der rp Gruppe (ex Preis der Badischen Wirtschaft) hat er Mülheimer Raffelberg seit vielen Jahren nicht mehr gesehen. Das mit 50.000 Euro dotierte Gruppe II-Rennen über 2200 Meter (zum Racebets-Langzeitmarkt) ist das erste ganz große Kräftemessen der deutschen Grand Prix-Elite, die dann im Laufe des Jahres von den besten Dreijährigen des aktuellen Jahrgangs ergänzt wird.

Doch am Sonntag sind erst einmal die älteren Pferde unter sich. Mit Spannung wird natürlich allen voran das Jahresdebüt von Torquator Tasso (Marcel Weiß/Lukas Delozier) erwartet. Deutschlands bester Galopper der Vorsaison, dank seines Erfolgs im Großen Preis von Berlin einziger Gruppe I-Sieger im Feld, bekommt von seinem Coach ein Heimspiel gewährt, muss aber allen Gegnern Gewicht geben. So steht der frische Gruppe II-Sieger Nerium (Peter Schiergen/Bauyrzhan Murzabayev), der mit seinem Erfolg im Carl-Jaspers Preis in die Grand Prix-Elite vorstieß, eineinhalb Kilo günstiger im Feld (zum pferdewetten.de-Langzeitmarkt).

Kaspar (Markus Klug/Adrie de Vries) ist ein Muster an Konstanz, vier Gruppeplatzierungen bei den letzten fünf Auftritten sprechen eine klare Sprache. Bei den Buchmachern wird ihm aktuell sogar die Favoritenrolle zugetraut, er steht sogar noch günstiger als Nerium in der Partie.

Grocer Jack (Waldemar Hickst/Rene Piechulek), und das von Henk Grewe trainierte Duo bestehend aus Adrian (Michael Cadeddu) und Only the Brave (Martin Seidl) komplettierend das deutsche Aufgebot. Die einzige Stute im Feld ist gleichzeitig die einzige Starterin aus dem Ausland. Noble Music aus der Zucht des Gestüt Etzean wird von Jerome Reynier nach Mülheim geschickt. Die Sea The Moon-Tochter wird von Antonio Orani geritten.

(02.06.2021)