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German Racing-PK: „Allen Politikern die Wichtigkeit klar“

Die Präsentation eines neuen Sponsors, die Vorstellung eines neuen Apps, die aktuellen Zahlen zum Jahresbericht 2011 und natürlich das große Thema um den neuen Staatsvertrag, dies waren die vordergründigen Themen, die am Donnerstagmittag auf der Jahrespressekonferenz von German Racing, der Dachmarke des deutschen Galopprennsports, im Gebäude des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen zur Sprache kamen.

Geschäftsführer Andreas Tiedtke reflektierte zunächst einmal über relevante Zahlen des deutschen Rennsports. Zwar sei es ein positives Signal, dass sich die Rennpreise von 13,4 Millionen nun auf 14 Millionen erhöht hätten, doch wies er gleichzeitig daraufhin, dass die Dotierungen der Rennen den Stand der 90er Jahre hätten.

„Die Kosten haben sich hingegen verdoppelt und wir sind gefordert, die Basis wie auch die Spitze zu fördern“, so Andreas Tiedtke, der in diesem Zusammenhang aber auch gleich die Bedeutung von German Racing hervorhob: „Über unsere Dachmarke sind 2011 rund 1 Millionen Euro an die Rennverein weitergeleitet worden.“ Die Präsentation von German Racing soll zudem weiter forciert werden.

Den bisher vakanten Platz eines Medien-Leiters übernimmt Niko Lafrentz in ehrenamtlicher Funktion. Die Mittel zur Finanzierung der Medienarbeit fließen vom deutschen Solar-Unternehmen „Gexx aeroSol“, dessen Geschäftsführer Fritz Fleck auch bei der PK erschienen war.

„Die Mittel, die German Racing in diesem Jahr braucht, um das Direktorium von den Kosten der PR zu befreien, stellen wir zur Verfügung.“ Ab April ist im Apple itunes Store unter dem Begriff „GALOPP“ die kostenlose App von German Racing downloadbar.

„Wir setzen damit die erfolgreiche Nutzung moderner Kommunikationskanäle neben der eigenen Facebook-Seite und unserer Internetseite fort“, so Andreas Tiedte. Zum Thema Staatsvertrag gibt es im Grunde aktuell keine Neuigkeiten. Die große Gretchenfrage des Rennsports ist: Wird das Thema Rennwett- und Lotteriegesetzt durch den neuen Staatsvertrag geändert und entfällt dadurch möglicherweise die so für den deutschen Galopprennsport so eminent wichtige Rückwettsteuererstattung? Hierauf gibt es bei dem derzeitigen Stand der Dinge noch keine konkreten Antworten.

Dazu German Racing-Präsident Albrecht Woeste: „Allen Politikern in den entsprechenden Ausschüssen ist mittlerweile die Wichtigkeit dieser Sache bekannt. Und auch dessen Inhalt, dass das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen eine nach § 7 Bundestierzuchttiergesetz anerkannte Organisation zur Koordinierung der deutschen Vollblutzucht ist und das dieses. Gesetz legt einen stattlichen Auftrag zur Vollblutzucht in Deutschland festlegt.

(23.03.2012)