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"Frankie-Festival bei Royal Ascot! Vier Siege!

Frankie Dettori

Frankie Dettori hat in seiner langen, erfolgreichen Jockey-Karriere so manchen Rekord gebrochen. Unsterblich machte er sich im September 1996, als er am Champions Day in Ascot alle sieben Rennen der Karte gewann. Und der Italiener schickte sich am dritten Tag des Royal Ascot-Festivals an, ein ähnliches Kunststück auf den königlichen Rasen zu zaubern. Denn der 48jährige gewann die ersten vier der insgesamt sechs Rennen, und versetzt die zahlreichen Turf-Fans auf der Bahn in Ekstase, und die Buchmacher, bei denen sicher wieder einige Schieben auf den charismatischen Italiener abgegeben wurden, in Angst und Schrecken.

Höhepunkt der Viererserie war der Sieg mit dem 2,0:1-Favoriten und Titelverteidiger Stradivarius im Ascot Gold Cup. In dem über 4000 Meter führenden, mit 500.000 Pfund dotierten Gruppe I-Rennen servierte er dem Sea The Stars-Sohn aus dem Stall von Trainer John Gosden unterwegs an der Innenseite an dritter/vierter Stelle liegend ein Traumrennen, und auch wenn er in der Zielgeraden etwas in der Zwickmühle saß, fand er rechtzeitig die Lücke und führte den besten europäischen Extremsteher zu einem sicheren Sieg über Mark Johnstons Dee Ex Bee und Joseph O'Briens Master of Reality.

Zuvor hatte Dettori mit Simon Crisfords Society Rock-Sohn A'ali (6,0) die Norfolk Stakes (Gr.II, 1000 m, 100.000 Pfund) für die Zweijährigen, mit Sir Michael Stoutes Sangarius (7,5) die Hampton Court Stakes (Gr.III, 2000 m, 90.000 Pfund) für die Dreijährigen, und mit der Gosden-Stute Star Catcher (5,0), wie Stradivarius von Sea The Stars stammend, die Ribblesdale Stakes (Gr.II, 2400 m, 215.000 Pfund) gewonnen. Hätte man die vier Dettori-Pferde mit nur einem Euro Sieg geschoben, hätte man 450 Euro bekommen. Mit dem fünften Sieg im fünften Rennen sollte es dann jedoch nicht klappen (siehe Extra-Text).

 

 

(20.06.2019)