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Figge lässt seinen Japan-Azubi los

S. Terachi (re.) mit F. Dettori Foto: Facebook
S. Terachi (re.) mit F. Dettori Foto: Facebook

Am 1. Dezember 2019 hat der Japaner Shuichi Terachi seine Ausbildung am Münchener Quartier von Trainer Michael Figge begonnen. Auslandserfahrung hatte der 24jährige aus Okayama zuvor bereits in Großbritannien an den Ställen von Sir Mark Prescott und Roger Varian, sowie in den USA auf der Rennbahn Gulfstream Park sammeln können. Nun steigt der Japaner erstmals in den Sattel, absolviert beim Renntag am Samstag in München vier Ritte.

Creek Starlet, Picnic En Ville, Pietra Della Luna und Gallardo sind die Ritte des Figge-Azubis, der natürlich auf eine Erlaubnis von fünf Kilo pochen kann.

"Wir haben uns zufällig kennengelernt, als er einen Deutschkurs in München gemacht hat. Er war beim Buchmacher und suchte einen Trainer, bei dem er ausreiten kann. Er hatte im Ausland nirgendwo die Chance, eine Lehre machen zu können. Ich konnte ihm das ermöglichen, nachdem ich mich intensiv um die Papiere und Arbeitserlaubnis gekümmert habe. Er darf bis zum Ende der Lehrzeit auf jeden Fall schon mal in Deutschland sein.

Wir sind sehr, sehr zufrieden mit ihm, er reitet gut, ist sehr diszipliniert, stark und ist ein guter Kerl. Die Ausbildung geht über drei Jahre. Am Samstag hat er nun seine ersten Ritte, eigentlich wollte ich ihm erst mal nur zwei Ritte geben, aber nun sind es vier geworden. Er ist aber fit und sollte das schon hinkriegen", so Michael Figge, dem es nach seinem Unfall inzwischen auch glücklicherweise besser geht.

 

 

(26.08.2020)