Stradivarius turmhoch überlegen zum dritten Gold Cup

Dieses Pferd ist ein absolutes Phänomen. Stradivarius düpierte seine gesamte Gegnerschaft im Ascot Gold Cup (Gr.I/250.000 Pfund) und sorgte damit für seinen dritten Sieg in Großbritanniens wichtigsten und renommiertesten Steher-Rennen der Saison.

Von Frankie Dettori wurde der sechsjährige Sea The Stars-Sohn unterwegs stets im Mittelfeld an fünfter Position gehalten, während Nayef Road (Mark Johnston), der letztes Jahr lange für das Deutsche Derby in Frage kam, vorne das Tempo bestimmte. Auf der 4000-Meter-Strecke änderte sich unterwegs eigentlich nie was. Doch als es dann aus dem Schlussbogen herausging begann die große Stunde von Stradivarius. Ryan Moore hatte Nayef Road bereits im Schlussbogen nach vorne abspringen lassen und tatsächlich konnte er weite Teile des Feldes entscheidend distanzieren.

Nur eben einen nicht: In unnachahmlicher Manier stiefelte der Superstar heran und legte sich an die Seite des lange Führenden. Es sah fast so aus als würde Frankie Dettori noch ein wenig mit dem Konkurrenten spielen, doch dann begann Dettori leicht die Arbeit und Stradivarius zündete den Turbo. Auf den letzten 400 Metern distanzierte er den trotzdem toll laufenden Nayef Road spielerisch und kam mit etlichen Längen Vorsprung an den Zielpfosten, mit Dettori im Sattel, der genau wusste was für ein Ausnahmepferd er da gerade zum dritten Gold Cup Sieg in Folge geritten hatte.

Stradivarius war natürlich als Favorit abgegangen, am Toto gab es 1,8:1 für den Sieg des sechsjährigen Hengstes. Auf Rang Drei landete der Melbourne Cup-Sieger Cross Counter.

 

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