Spitzensport beim Irish Champions-Weekend: Über 5 Millionen Euro Preisgeld

Insgesamt vier Veranstaltungen in Deutschland und die Arc Trials am Sonntag in ParisLongchamp, das Wochenende ist wirklich stark gefüllt mit Rennsport pur. Der vermutlich größte Sport wird aber am Samstag und am Sonntag in Irland geboten. An diesen beiden Tagen findet das Irish Champions-Weekend auf den beiden größten irischen Rennbahnen statt. Den Auftakt macht am Samstag eine Karte mit acht Rennen in Leopardstown, am Sonntag folgen weitere acht Rennen auf dem Curragh.

In den insgesamt 16 Rennen werden sechs Gruppe I- und vier weitere Gruppe-Rennen entschieden. Dazu gibt es noch ein Listenrennen und ein Auktionsrennen für die Zweijährigen. Außerdem werden noch vier mit jeweils 150.000 Euro dotierte Handicaps entschieden. Insgesamt werden an diesem Wochenende über 5 Millionen Euro Preisgeld ausgeschüttet.

Highlight des Samstages sind die mit 1.250.000 Euro dotierten Champion Stakes der Gruppe I über 2000 Meter. Dort kommt es zur zweiten Revanchepartie der beiden Erstplatzierten aus dem Epsom Derby. Der von Aidan O’Brien trainierte Auguste Rodin floppte nach seinem Derbytriumph in den King George von Ascot schwer, als er vollkommen indisponiert über 120 Längen hinter dem Sieger Hukum über die Linie kam. Sein Derby-Runner up King of Steel hielt sich dort als Dritter deutlich besser, nun schickt ihn Trainer Roger Varian über die irische See. Die Anreise seines Derbyhelden Auguste Rodin hielt Aidan O’Brien übrigens für einen ausschlaggebenden Punkt für das schlechte Laufen in Ascot. Sowohl vor den 2000 Guineas wie auch vor den King George reiste man nämlich mit dem Flugzeug nach England, zweimal floppte Auguste Rodin danach in den Rennen. Die anderen Male, unter anderem vor dem Derbysieg, reißte man mit dem Transporter und der Fähre an, hier lief Auguste Rodin immer deutlich besser in der Folge. Diese Probleme hat man dieses Mal nicht, denn man tritt nun in der irischen Heimat an und die Reise muss nun King of Steel machen. (Hier geht es zum Racebets.de-Langzeitmarkt. Hier geht es zum pferdewetten.de-Langzeitmarkt.)

Der Renntag am Sonntag auf dem Curragh steht dann im Zeichen des irischen St. Legers. Das Rennen trägt die Sponsorship der Comer Group von Luke Comer, der auch das in Hoppegarten ausgetragene Oleander-Rennen unterstützt. Fünf Pferde kommen in der mit 600.000 Euro dotierten Gruppe I-Prüfung an den Ablauf, die große Zugnummer ist das Comeback von Aidan O’Briens Kyprios. Seit seinem famosen 20 Längen-Sieg im Prix du Cadran im letzten Oktober sah man den Fuchs verletzungsbedingt nicht mehr am Ablauf, nun präsentiert er sich im St. Leger erstmals wieder der Öffentlichkeit. Nach jeder im Jahr 2022 gezeigten Form müsste Kyprios ein ganz klarer Favorit sein, doch die Wetter haben da anscheinend ihre Bedenken. Zwar hält er die Favoritenstellung, doch ist er bei Kursen von über 3,0:1 zu haben, was dann doch ein wenig überrascht. (Hier geht es zum Racebets.de-Langzeitmarkt. Hier geht es zum pferdewetten.de-Langzeitmarkt.)

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