Smrczek-Stute Moosbeere hat den längsten Atem – Zwei deutsche Stuten vorne

In ihrem Formenspiegel fand man nur eine “schlechte” Form, und nun hat sie sich der Maidenschaft entledigt. Die Rede ist von der von Sascha Smrczek trainierten Moosbeere. Die vom Gestüt Ammerland gezogene Waldgeist-Tochter war bisher bei vier Starts drei Mal Dritte. Nur einmal war sie als Achte hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Nun gab es am Dienstagnachmittag in Saint-Cloud über weite 3000 Meter den ersten Volltreffer. Die Stute aus dem Stall Grafenberg setzte sich unter Augustin Madamet als 7,4:1-Chance durch. Dabei war Moosbeere unterwegs an zweiter Stelle zu sehen, und nach einem langen Kampf in der Zielgeraden ließ sie die 1,6:1-Favoritin Solite zurück.

Zwischen Moosbeere und die lange führende Solite schob sich mit Salve Camelia dann sogar noch eine Stute in diesem Sieglosenrennen für die Stuten aus dem Jahrgang 2021. Salve Camelia stammt aus der Zucht des Gestüts Höny-Hof und wurde 2022 auf der damaligen Jährlings-Auktion in Baden-Baden für 205.000 Euro zugeschlagen. Angeboten wurde sie damals von Stauffenberg Bloodstock.

Somit gab es in diesem Rennen einen Doppel-Erfolg für die deutsche Zucht. Traurig wird es dann, wenn man bedenkt, dass es beide Zuchtstätten nicht mehr gibt.

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