Ohne Drama: War of Will gewinnt Preakness Stakes

Das zweite Rennen zur amerikanischen Triple-Crown, die Preakness Stakes (Gr.I) hatten doch etwas weniger Drama als das Kentucky Derby zu bieten.

Mit dem von Marc Casse trainierten War Front-Sohn War of Will hatte die mit 1,5 Millionen US Dollar dotierte 1900 Meter-Prüfung einen sicheren Sieger. Diesmal gab es auch keinen Grund für die Stewards einzugreifen. Der als Mitfavorit gestartete Hengst aus dem Besitz von Gary Barber bekam von seinem Jockey Tyler Gaffalione an der Innenseite ein perfektes Rennen serviert. Immer erweiterten Vordertreffen auszumachen sparte das Gespann jeden Meter an den Rails und als es dann in die Gerade ging, griff man an. Recht schnell ging es an die Spitze, die sich War of Will dann auch nicht mehr nehmen ließ. Warriors Charge unter Javier Castellano hatte es mit einem Angriff versucht, kam aber nicht vorbei. Am Ende blieb für ihn der vierte Rang während Außenseiter Everfast (Joel Rosario) und Owendale (Florent Geroux) sich mit späten Läufen die Plätze sicherten.

Der Sieg von War of Will zahlte 7,1:1. Der Hengst gehörte im Kentucky Derby zu den Kandidaten, die der damaligen Entscheidung der Stewards nach vom ursprünglichen Sieger Maximum Security behindert wurden. In Folge des Urteils, dass noch immer heiß diskutiert wird und inzwischen einen Rechtsstreit nach sich zieht, wurde War of Will damals vom achten Platz auf den siebten Platz gesetzt. Nun also der Erfolg in den Preakness Stakes, die am Rande der Stadt Baltimore auf dem Pimlico Racetrack ausgetragen werden.

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