Zu einem totalen Erfolg für Trainer Niels Petersen wurde am Sonntag das Schwedische Derby. Denn in dem mit 2,25 Millionen schwedischen Kronen (ca. 202.000 Euro) dotierten 2400 Meter-Rennen für die Dreijährigen, das auf der Sandbahn in Jägersro gelaufen wurde, belegten seine drei Starter im Feld von elf Pferden die Plätze eins, drei und vier.
Der Sieg ging dabei an den von Carlos Lopez gerittenen Doc Holliday, der nach einem Rennen aus dem Vordertreffen bereits im Schlussbogen die Weichen auf Sieg stellte, und seinem Reiter zum fünften Sieg im Schwedischen Derby verhalf. Im Ziel lag Doc Holliday neun Längen vor Missing (Bettina Andersen/Jules Mobian), hinter dem Bruce Almighty (Per-Anders Graberg) und Bullet Bling die Plätze drei und vier belegten. Für Niels Petersen war es nach Duke Derby (2014), Nordic Defense (2018) und Bullof Wall Street (2020) der vierte Sieg im Schwedischen Derby.
Das Rennen wurde somit auch zu einem kompletten Triumph für den Deckhengst Appel Au Maitre und das Stutteri Hjortebo, in dem er als Stallion aufgestellt ist. Denn die drei Erstplatzierten wurden allesamt vom Stutteri Hjortebo gezogen, und Appel Au Maitre ist nicht nur Vater des Siegers und des Drittplatzierten, sondern auch noch Vater der Mutter des Zweitplatzierten.
Besitzer des Siegers ist, der zur Quote von 3,7:1 gewann, isgt Glaesner Racing Apps, für dessen gelbe Farben im vergangenen Jahr als haushohe Favoritin Queen Azteca in diesem Rennen nur den zweiten Platz belegt hatte. Doch Holliday soll nun das Dänische Derby am 1. August bestreiten. Apropos Favorit; der von Pia und Joakim Brandt in Frankreich trainierte Favorit Tonnant, der im April in Saint-Cloud eindreiviertel Längen hinter dem späteren Dritten des Deutschen Derbys, Salitos, gewesen war, belegte unter Elione Chaves nur den fünften Platz.










