Neun der 34 im Starterfeld für die Randox Grand National Handicap Chase befindlichen Pferde werden von Willie Mullins trainiert. Damit scheint am irischen Star-Trainer, der 2025 mit Nick Rockett und 2024 mit I Am Maximus gewinnen konnte, auch in diesem Jahr kein Weg vorbeizuführen, zumal auch seine beiden Sieger wieder mit von der Partie sein werden. Und so hatte Mullins im Vorfeld die große Aufgabe, Reiter für seine neun Pferde zu finden. Früher am Mittwoch wurde schon bekannt, dass Paul Townend den Favoriten I Am Maximus reiten wird.
Nun stehen jedoch auch die anderen Mullins-Jockeys fest: Tom Bellamy ist etwas überraschend der Partner von Nick Rockett, Brian Hayes reitet Spanish Harlem, Donagh Meyler sitzt auf Quai De Bourbon, Sean O’Keeffe ist der Partner von Lecky Watson, James Bowen wurde für High Class Hero gebucht, Patrick Mullins, der 2025 mit Nick Rockett siegreich war, reitet in diesem Jahr Grangeclare West, Danny Mullins ist der Partner von Champ Kiely und Captain Cody wird von Jonathan Burke geritten werden.
Die Racing Post analysierte daraufhin die Jockey-Verpflichtungen und sieht vor allem in der Tatsache, dass Nick Rockett in diesem Jahr nicht von Patrick Mullins geritten wird, einen Hinweis auf die interne Hierarchie der Mullins-Pferde, zumal Patrick Mullins nachgesagt wird mit großem Eifer das Ziel „Titelverteidigung“ zu verfolgen. Über I Am Maximus und Townend schreibt Racing Post-Redakteur Keith Melrose: „An Paul Townends Entscheidung zeigt sich, welchen Einfluss ein früherer Sieger auf einen Jockey ausübt.“ Nicht nur, dass Townend mit I Am Maximus 2024 gewinnen konnte, vor zwölf Monaten wurde er zudem Zweiter.













