Kampfsieg in den Irish Champion Stakes – Auguste Rodin wieder der Alte

Was für Starter, was für ein Rennen. Die mit 1.15 Millionen Euro dotierten Irish Champion Stakes am Samstag in Leopardstown hielten im Rennen alles, was sich die Experten im Vorfeld versprochen hatten.

Einen packenden Kampf bis zur Linie mit den ein paar der besten Pferde Europas. Einer konnte dem Rennen letztlich einmal mehr seinen Stempel aufdrücken: Der englische Derbysieger Auguste Rodin (3,7:1).

Der von Aidan O’Brien für Tabor/Smith/Magnier vorbereitete Deep Impact-Sohn zeigte nach einer zuletzt enttäuschenden Vorstellung, dass er nicht umsonst das Epsom Derby gewonnen hatte. Er musste diesmal keine große Reise antreten, ein entscheidender Vorteil, wie sein Trainer im Vorfeld der über 2000 Meter führenden Gruppe I-Prüfung verlauten ließ.

Im Rennen immer im Fahrwasser seines Stallgefährten Luxembourg unterwegs, überholte er diesen sofort als es in den Einlauf ging und packte riesig an. Dennoch kam er nicht so richtig weg von seinen Gegnern. Luxembourg, am Ende Zweiter, als auch Nashwa aus dem hinteren Teil des Feldes fühlten dem Sieger und seinem Reiter Ryan Moore mächtig auf den Zahn.

Nicht weit zurück endete auch King of Steel, Auguste Rodins Derby-Runner-Up, der zwischenzeitlich bei einem gut aussehenden Angriff lange auch für mehr in Frage kam.

Spannend wäre es sicher gewesen auch den deutschen Derbysieger Fantastic Moon im Feld zu sehen. Der Schützling von Sarah Steinberg galt lange als Kandidat für den Hochkaräter, läuft jetzt aber am morgigen Sonntag in Paris im Prix Niel.

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