Frankels letzter Bruder auf Listenebene am Start

Am heutigen Abend sollte man einen Blick nach Sandown riskieren. Kikkuli, das letzte Fohlen von Kind und damit der letzte Bruder von Frankel, tritt zum ersten Mal auf Listenebene an.

Der Kingman-Sohn ist für die Stud Staff Heron Stakes vorgesehen, er trifft voraussichtlich auf sechs Gegner. Im Langzeitwettmarkt rangiert er an zweiter Position hinter dem von Karl Burke trainierten Ice Max.

Der dreijährige Kikkuli, der von Harry Charlton trainiert und am heutigen Abend von Ryan Moore gesteuert wird, war bei seinem Lebensdebüt im letzten Jahr Zweiter in Newmarket. Sein Saisondebüt, ebenfalls in Newmarket, gestaltete er siegreich. Heute folgt nun der dritte Start seiner Karriere. Er läuft wie sein berühmter Bruder in den Juddmonte Farben.

Kikkuli ist nach dem Verfasser eines Textes aus der Bronzezeit über die Pflege von Pferden benannt. Der Text ist auf einer Tontafel erhalten und brachte dem Verfasser den Ruf eines „Meistertrainers“ ein. Ob das eine Anspielung auf Bobby Frankel oder Sir Henry Cecil ist, weiß man nicht.

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