Premiere für den jüngsten Jahrgang: Zumindest aus deutscher Sicht. Am Samstag war in Lyon-Parilly die von Henk Grewe trainierte Zauberflöte der erste deutsche Zweijährige, der in dieser Saison an den Start kam. Die im Besitz von Thomas Jander stehende Rubaiyat-Tochter bestritt unter Marvin Grandin ein mit 21.000 Euro dotiertes 1000-Meter-Rennen.
Schon bei der Stallparade machte Grewe deutlich, dass die Stute früh zur Hand sein sollte, und dieser Einschätzung wurde Zauberflöte dann auch gerecht, führte das Feld bei ihrem Debüt lange an und musste sich am Ende für Platz zwei erst spät geschlagen geben. Der Sieg ging an die von Francis-Henri Graffard trainierten Reine Esther, die unter Mickael Barzalona gegen Tipere zum Zuge kam. Beide Pferde hatten im Gegensatz zu Zauberflöte schon einen Start im Bauch.
Zauberflöte wurde vom Gestüt Karlshof gezogen, als Jährling kostete sie bei der BBAG 30.000 Euro. Sie hat Nennungen für insgesamt vier Auktionsrennen, darunter das mit 200.000 Euro dotierte Ferdinand Leisten-Memorial.
Am Dienstag hat Henk Grewe dann gleich den nächsten Zweijährigen-Starter. In Le Mans kommt Gipsy Princess für den Stall Golden Horse Racing an den Start. Leon Wolff wird die Van Beethoven-Tochter reiten.












