Nach Tschechien-Sieg: Cronauer in Fegentri-WM wieder vorne

Nachdem sie nach einem Blitzstart im Ranking der Fegentri World Championship for Lady Riders zunächst an der Spitze gelegen hatte, war die deutsche Vertreterin Nora Cronauer zuletzt auf den dritten Platz im Gesamtklassement zurückgefallen, da sie zuletzt bei einem Lauf in Budapest auch nicht mit von der Partie war.

Am Sonntag war das aber anders, denn die 22jährige aus Münchweiler war eine von fünf Reiterinnen, die am Fegentri-WM-Lauf im tschechischen Karlovy Vary (Karlsbad) teilnahmen. Und die deutsche Vertreterin, die noch am Freitag in Saarbrücken ein Rennen gewonnen hatte, nahm nicht nur teil, sie gewann auch.

Auf dem Ex-Deutschen Mannix aus dem Stall von Trainer Jiri Broz entschied sie ein 1600 Meter-Handicap zu ihren Gunsten. Auf der für den Schimmel recht kurzen Distanz sah man Nora Cronauer zunächst an vierter Position, in der Zielgeraden kam der Neunjährige dann zu einem souveränen Sieg. Dreieinhalb Längen Vorsprung hatte er im Ziel.

Für Nora Cronauer bedeutete dieser Sieg – ihr dritter bei der diesjährigen WM – zehn Punkte, womit die Deutsche ihr Punktekonto von 31 auf 41 aufbesserte. Und mit diesen 41 Punkten zog die deutsche Amazone an den zuvor vor ihr liegenden Lize Ghys-Dieteren und Mie Blichfeldt vorbei. Die für Belgien startende Ghys-Dieteren holte als Drittplatzierte fünf Punkte und liegt mit 39 Punkten nun auf dem zweiten Platz vor der für Norwegen startenden Blichfeldt, die am Sonntag in Karlovy Vary keinen Ritt hatte und somit weiter bei 34 Punkten steht.

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