In den USA soll es laut einem Bericht der Financial Times im nächsten Jahr eine neue Pferderennliga geben. Ins Leben gerufen wurde diese Initiative von Greg Maffei, der auch für den Bekanntheitsgewinn der Formel 1 verantwortlich zeichnet.
Godolphin soll bereits zugesagt haben, eines der Teams für die Horse Racing League (HRL) zu erwerben. 6 Millionen US-Dollar gibt Sheikh Mohammed dafür aus. Die HRL wird aus zehn Teams bestehen mit jeweils acht Pferden, Trainern und Jockeys, die von einem Teamchef geleitet werden. Greg Maffei will vor dem Start im kommenden Februar dafür insgesamt 30 Millionen Dollar aufbringen.
Maffei sagte: „Die Formel 1 hat gezeigt, was passieren kann, wenn man Fans auf moderne Weise – durch Storytelling und soziale Medien – an einen traditionsreichen Sport heranführt. Der Pferderennsport vereint alle spannenden Elemente: Tradition, Dramatik, Glamour und Starpower.“
Zu den Gründungsbesitzern der Teams gehören außerdem bereits die WinStar Farm, sowie eine Gruppe, bestehend aus dem Eigentümer des NHL-Teams Florida Panthers, Vinnie Viola, dem Filmproduzenten Gary Barber und dem Vermögensverwalter Chris Pucillo.
Der Wunsch ist, die Teams an Prominente und große Marken zu verkaufen. In der ersten Saison sollen mehr als 10 Millionen Dollar ausgeschüttet werden. Die HRL wird 80 Pferde kaufen und diese auf die zehn Gründungsteams verteilen. Die Pferde können während der Saison untereinander getauscht werden.
Einnahmen für die Liga sollen durch Sponsoring, Wetten, Fanartikel und den Verkauf von Medienrechten generiert werden.
Im britischen Pferderennsport hatte es bereits fünf Jahre lang einen teambasierten Wettbewerb gegeben. In Deutschland hatte man ähnliches mit der German Racing Champions League (2016 bis 2018) versucht. Ob das amerikanische Modell Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten.











