Gegründet im Jahr 1906 feiert der Magdeburger Rennverein in diesem Jahr sein 120jähriges Jubiläum. Sieben Rennen stehen am Samstag zum großen Jubiläumsrenntag auf der Karte, der erste Start erfolgt um 13.30 Uhr. Im Jubiläumspreis der Mitglieder des Magdeburger Renn-Vereins spiegelt sich das Motto der Saison wider. „Seit über einem Jahrhundert fasziniert der Galopprennsport in Magdeburg die Massen. Am Jubiläumsrenntag lassen wir diese Tradition in vollem Glanz erstrahlen – mit packendem Sport, glanzvollem Rahmenprogramm und bester Unterhaltung“, schreibt der Rennverein hierzu auf seiner Webseite.
Finanziell stehen am Samstag zwei Premium-Handicaps im Fokus. Viel Geld gibt es demnach im Preis der Republik Tadschikistan, unterstützt von WETTSTAR.de, einem Ausgleich III über 1300 Meter, und im erwähnten Jubiläumspreis der Mitglieder des Magdeburger Renn-Vereins, einem Ausgleich IV über 1300 Meter. Der Ausgleich III ist mit 18.000 Euro dotiert, im Ausgleich IV gibt es 15.000 Euro. Klar, dass diese beiden Rennen mit jeweils 15 Startern die größten Felder an diesem Tag vorweisen.
Sportlich sehr interessant ist aber auch der Preis der Mitteldeutschen Wirtschaft über 1800 Meter, denn hier gibt der von Sarah Steinberg trainierte Gruppesieger Runnymede unter Rene Piechulek sein Comeback. Zuletzt hatte man den Dansili-Sohn im Oktober 2024 im Start gesehen, und nachdem er bereits eine Karriere als Reitpferd eingeschlagen hatte, kehrte er in den Rennstall zurück. Nun startet er in den Farben der Trainerin und man darf durchaus gespannt sein, wie sich der zehnjährige Wallach präsentiert. Mit dem von Pavel Vovcenko für Angelika Muntwyler trainierten Mansour (Patrick Gibson) trifft Runnymede auch gleich auf einen anderen Gruppesieger.












