Obwohl wir bereits Mitte Juni schreiben, hatte Trainer Andreas Helbenbein bislang erst zwei Starts in der Saison 2026 gehabt. Für beide Einsätze war Princess Badee verantwortlich, die ihre Rennkarriere inzwischen beendet hat. Mit Bapp schickte Helbenbein nun den ersten anderen Starter des Jahres auf die Bahn – und das direkt mit Erfolg.
Auf der Kölner Heimatbahn setzte sich der Milowitsch-Sohn aus der Zucht und dem Besitz von Holger Renz auf Anhieb durch. Im Private- Banking Cup über 1400 Meter gewann Bapp , der als Wallach vorgestellt wurde, als 6,9:1-Chance die Prüfung souverän.
Hinter dem Sieger belegte mit La Coeur aus dem Stall von Roy van Eck und unter Lilli-Marie Engels eine Gaststute aus den Niederlanden Rang zwei. Auch der dritte Platz ging ins westliche Nachbarland. Romy van der Molen kam mit Sancak unter Leon Wolff lange nicht entscheidend frei, fand in der Schlussphase aber noch eine Passage und rettete das Favoritengeld auf Rang drei.
Siegtrainer Andreas Helfenbein sagte nach dem Rennen: „Ich halte ihn für ein sehr, sehr gutes Pferd. Durch die Kastration hat er immer wieder kleine Rückschläge erlitten und ist deshalb erst spät richtig auf die Beine gekommen. Das Einzige, wovor ich heute wirklich Respekt hatte, war seine Unreife. Wenn er etwas nicht kennt, ist er immer erst vorsichtig. Rene hat das gerade bestätigt. Als er an die Spitze gekommen ist, hat er sich noch umgeschaut. Das zeigt, dass noch Luft nach oben vorhanden ist. Wenn er gesund bleibt, werden wir jetzt wohl Kurs auf das Auktionsrennen in Hamburg nehmen. Er ist ein Millowitsch-Nachkomme, der sehr ruhig ist.“












