Köln oder Chantilly, „Union“ oder Prix du Lys? Das war länger die Frage in Bezug auf den Ittlinger Englishman, der am Mittwoch noch in beiden Rennen zu finden war. Am frühen Nachmittag wurde der von Marcel Weiß dann für den Kölner Derby-Test mit Reiter Enzo Crublet angegeben. Ein Hinweis auf eine mögliche Entscheidung zu Gunsten eines weiteren Deutschland-Starts, den Ittlingen-Boss Manfred Ostermann am Nachmittag dann auch gegenüber GaloppOnline.de bestätigte.
„Er wird auf jeden Fall in der Union laufen“, sagte Ostermann. Vor allem die Wetterprognose war am Ende ausschlaggebend dafür, sich für Köln und gegen Chantilly zu entscheiden. „Es soll in Köln in den nächsten drei Tagen immer mal wieder regnen, so dass der Boden am Sonntag elastisch werden wird, und Englishman braucht diesen Boden. In Paris soll es dagegen trockener sein.“ Ein weiterer Grund: „Er ist ein junges Pferd und wir wollen ihm in Vorbereitung auf das Derby auch die Reise ersparen.“
In Chantilly hätte man natürlich die Möglichkeit gehabt den Nathaniel-Sohn über 2400 Meter zu testen, in Köln geht es hingegen „nur“ über 2200 Meter. „Die 2200 Meter sind sicherlich seine unterste Grenze“, so Ostermann weiter. „Er braucht schon die 2400 Meter und später wohl noch weitere Wege.“










