In rund 46 Tagen öffnen sich die Startboxen zum diesjährigen IDEE 157. Deutschen Derby – dem traditionsreichen Höhepunkt für dreijährige Vollblüter im deutschen Rennsport. Aktuell befinden sich noch 63 Pferde im Aufgebot für das mit 650.000 Euro dotierte Gruppe-I-Rennen am 5. Juli 2026.
Im Rahmen der Vorbereitungen auf das Derby-Meeting darf sich der Hamburger Renn-Club über eine weitere besondere internationale Entwicklung freuen: Der Sieger des diesjährigen Deutschen Derbys erhält eine Einladung und damit eine automatische Startberechtigung für das am 5. September 2026 ausgetragene Nashville Derby in Kentucky Downs (USA).
„Das Deutsche Derby genießt international seit vielen Jahren einen hervorragenden Ruf und steht für höchste Qualität im europäischen Galopprennsport. Mit der Einladung des Derbysiegers nach Kentucky Downs möchten wir diese Verbindung weiter stärken und den Austausch zwischen den großen internationalen Rennsportnationen fördern. Wir sind überzeugt, dass Pferde aus Deutschland hervorragend in das sportliche Profil des Nashville Derby passen und freuen uns darauf, künftig den Sieger aus Hamburg in Kentucky begrüßen zu dürfen“, sagt Martin Panza, Co-Director of Racing Operations bei Kentucky Downs.
Das mit 1,75 Millionen US-Dollar dotierte Gruppe-II-Rennen über 2.100 Meter auf Gras zählt zu den bedeutendsten internationalen Turf-Prüfungen für dreijährige Pferde im Rennkalender und zieht regelmäßig Spitzenpferde aus den USA und Europa an. Zusätzlich wird dem Derbysieger ein großzügiger Reisekostenzuschuss gewährt.
„Nachdem das Deutsche Derby mit den bestehenden Maßnahmen für Sieger internationaler Gruppe-Rennen bereits gezielt auch für ausländische Spitzenpferde attraktiver gestaltet wurde, freuen wir uns ganz besonders darüber, dass diese internationale Anerkennung nun auch umgekehrt dem Sieger unseres Deutschen Derbys zuteil wird. Die Einladung zum Nashville Derby nach Kentucky ist eine bedeutende Aufwertung des wichtigsten und zugleich spannendsten Rennens im deutschen Galopprennsport und unterstreicht die wachsende internationale Wahrnehmung und Wertschätzung unseres Derbys“, freut sich Catharina Wind, 2. Vorsitzende des Hamburger Renn-Club.













