Für das Deutsche Derby steht vorerst kein weiterer Streichungstermin an. Der letzte war am 13. April, der nächste folgt erst am 29. Juni und damit in der Woche vor dem Derby selbst. Trotzdem wurden seit dem letzten Streichungstermin mittlerweile acht Pferde aus dem Rennen genommen. Anders als in früheren Jahren gilt seit einiger Zeit: Wer einmal gestrichen ist, ist auch endgültig raus. Ein munteres Rein und Raus zwischen den Streichungsterminen ist nicht mehr möglich.
Die ganz großen Überraschungen oder spektakulären Streichungen sind nicht dabei. Gestrichen ist unter anderem Atlantic Seaboard, der derzeit verletzungsbedingt ohnehin nicht mehr auf der Trainingsliste von Henk Grewe zu finden ist. Die weiteren Streichungen betreffen Maxim Pecheurs Gegenwind, Peter Schiergens Iwajur, den in Norwegen von Niels Petersen vorbereiteten Phantom Bling, Andreas Wöhlers Russian Rambo sowie den von Gerald Mosse trainierten Franzosen Sansuro.
Auch Waldemar Hickst strich ein Duo. Zum einen Nariman, der mittlerweile Wallach ist und damit ohnehin keine Startberechtigung für das Derby mehr gehabt hätte. Etwas überraschender ist dagegen die Streichung von Landolfo. Der Schützling des Stalles Grafenberg gewann im April noch ein Maidenrennen in Frankreich, wurde nun aber ebenfalls aus dem Hamburger Klassiker genommen. Er hat sich verletzt und muss diese Verletzung auskurieren.
Somit verbleiben aktuell noch 64 Pferde im Blauen Band. (Hier geht es zu den Langzeitmärkten von RaceBets und pferdewetten.de)












