Beim zweiten Meetingstag in Chester spielten sich am Donnerstag Nachmittag ähnliche Szenen ab wie zuletzt am Sonntag in Köln. Es gab im ersten Rennen rutschende Pferde und mehrere Jockeys äußerten Bedenken über den Zustand des Geläufs. Die Verantwortlichen reagierten darauf mit umfangreichen Arbeiten an der Bahn.
Der Clerk of the Course erklärte anschließend, dass man die Grasnarbe in den Bögen nochmals deutlich kürzer geschnitten habe, um zu verhindern, dass sich das Gras flachlegt. Zusätzlich seien vier Fuhren Sand aufgetragen worden, um mehr Grip und Reibung für die Pferdehufe zu schaffen. Zudem betonte man, dass die Rückmeldungen der Reiter nun nach jedem Rennen genau ausgewertet würden und die Situation fortlaufend beobachtet werde.
Nach einer Unterbrechung von mehr als zwei Stunden wird die Karte schließlich mit dem zweiten Rennen fortgesetzt. Allerdings kündigten bereits mehrere Trainer an, ihre Pferde vorsorglich nicht mehr starten zu lassen. Auch einige Jockeys erklärten, im weiteren Verlauf des Tages keine Ritte mehr durchzuführen.
Oisin Murphy, der das erste Rennen gewann, äußerte große Bedenken nach dem ersten Rennen. Nach den Arbeiten am Geläuf ritt er auch im zweiten Rennen und gewann auch dieses. Nach dem Rennen gab er bekannt, dass er nun keine Probleme mehr hatte. Auch Billy Loughnane sagte, dass das Geläuf nun deutlich besser ist als gedacht.













