De Vries bei seinem letzten Ritt Neunter, Wonder Dean siegt im UAE Derby

Samstag, 14.33 Uhr: Zum wohl letzten Mal rückte Jockey Adrie de Vries mit einem Galopper in die Startmaschine ein. In Meydan bestritt der Niederländer mit dem zur Gruppe II zählenden UAE Derby (1.000.000 Dollar) über 1900 Meter auf der Sandbahn sein letztes Rennen.

Der World Cup-Tag in Meydan bildete damit den würdigen Abschluss einer internationalen Jockey-Karriere. Auf der Rennbahn spielte Adrie de Vries mit Bhupat Seemars Rammaas zwar keine Rolle, doch das wird der Jockey, der sich 2025 mit einem Gruppe I-Sieg vom deutschen Publikum verabschiedet hatte, verschmerzen. Zwar kam Rammaas gut auf die Beine und ging an zweiter/dritter Stelle, doch im Schlussbogen geriet er unter Druck und viel zurück. Den Zielpfosten passierte er als Neunter. Der Sieg ging an den von Daisuke Takayanagi trainierten Wonder Dean (6,0), der gut 150 Meter vor dem Ziel die Spitze nehmen konnte. In der Folge löste sich der Dee Majesty-Sohn dann leicht von Six Speed. Hinter diesem wurde Pyromancer Dritter.

De Vries verlässt damit die große Bühne. In den niederländischen Medien sagte er vor dem Rennen, dass er möglicherweise noch das eigene Pferde in Duindigt reiten wird, aber die große internationale Laufbahn des Top-Jockeys ist mit diesem Tag vorbei. In Erinnerungen bleiben viele große Momente. Unter anderem gewann er 2018 das Deutsche Derby mit Weltstar, 2014 wurde er mit 99 Siegen deutscher Championjockey.

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