Dan Skelton schreibt Geschichte im britischen Hindernissport. Als erster Trainer überhaupt hat er in einer Saison die Schallmauer von 4 Millionen Pfund an Preisgeld durchbrochen. Der historische Moment ereignete sich fast 500 Kilometer von Skelton entfernt: Während der Coach im Führring von Newbury stand, machte Diamond Dealer unter Tristan Durrell im schottischen Kelso den Rekord perfekt. Nach den bitteren Niederlagen gegen Serienchampion Willie Mullins in den letzten zwei Jahren scheint der erste Titel für Skelton nun „wahrscheinlicher denn je“.
Dieser Meilenstein war kein Zufall, sondern ein eiskalt kalkuliertes Saisonziel. Skelton gab offen zu, dass er die 4-Millionen-Marke intern als Minimum ausgerufen hatte, um dem Dauerangriff von Mullins standzuhalten. Nach einem fulminanten November mit dem Gruppe I-Sieg von Grey Dawning in der Betfair Chase und Triumphen in den großen Handicaps blieb der Stall unaufhaltsam. Mit mittlerweile 168 Saisonsiegen und über 900 Starts ist die Dominanz des Teams fast beängstigend.
Skelton lobte vor allem den unermüdlichen Einsatz seiner Mitarbeiter und die Treue seiner Besitzer, die diese Rekordjagd erst ermöglicht haben. Trotz des riesigen Vorsprungs bleibt der Trainer aber wachsam. Da noch sechs Wochen bis zum Saisonende verbleiben und das große Aintree-Meeting vor der Tür steht, will er den Fuß auf dem Gaspedal lassen. Die Marschroute ist klar: Jedes Pferd hat sein Ziel, der Fokus liegt auf dem Saison-Peak. Wer Skelton in dieser Form schlagen will, muss sich warm anziehen.











