Am Sonntagabend richteten die deutschen Galopp-Fans ihre Blicke Richtung Irland. In Naas gab es einen Sieg, der mit Blick auf das Blaue Band in Hamburg-Horn für etwas Gesprächsstoff sorgen könnte. Zumindest theoretisch. Der dreijährige Hengst Hardy Warrior sicherte sich ein mit 16.000 Euro dotiertes Rennen über 1609 Meter auf schwerer Bahn. In einem kleinen, aber feinen Drei-Pferde-Feld setzte sich der Fuchs-Hengst unter anderem gegen eine ordentlich eingeschätzte Hoffnung aus dem Stall von Aidan O’Brien durch. Trainiert wird der Pinatubo-Sohn von Joseph Patrick O’Brien für das Millennium Stud.
Das eigentlich Spannende für die hiesige Szene: Hardy Warrior besitzt eine Nennung für das Deutsche Derby in Hamburg. Dass der Hengst Qualität besitzt, bewies er bereits zweijährig bei vier Starts. Nach seinem Maidensieg in Leopardstown glänzte er als Zweiter auf Gruppe II-Niveau und holte danach einen ordentlichen vierten Platz im Criterium International (Gruppe I) in Saint-Cloud. Mit dem Treffer beim Saisondebüt unterstreicht er nun seine Ambitionen für diese Saison.
Ob der O’Brien-Schützling tatsächlich die Reise nach Horn antritt, wird die Zukunft zeigen. Die Buchmacher zeigten sich von dem Erfolg im Mini-Feld allerdings noch wenig beeindruckt. 35,0:1 gibt es bei RaceBets (zum Langzeitmarkt von RaceBets.de), 50,0 ist der Kurs bei pferdewetten.de (zum Langzeitmarkt von pferdewetten.de).












