Ein Sieg der großen Emotionen! Zum ersten Mal seit seinem schweren Sturz im vergangenen Oktober in Honzrath war Robin Weber wieder auf einer Rennbahn und gab unter anderem einen Einblick in seinen Gesundheitszustand. Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut, sagte er am Mikrofon.
Und wenn Siege der weiteren Genesung zuträglich sind, dann hat Maidstone am Sonntag in Mülheim ein großes Stück dazu beigetragen. Die Stute steht im Besitz von Weber und kam an diesem Tag erstmals für den 26-Jährigen an den Start.
Unter Sean Byrne hatte man die von Yasmin Almenräder trainierte U. S. Navy Flag-Tochter länger an viertletzter Stelle gesehen, doch mit der Distanz kam sie immer besser in Schwung und verwies im Preis der timing Elektrotechnik (Agl. IV, 1500 m) den lange führenden Invincible Royale und Laterani auf die Plätze.
„Robin ist ein guter Freund von mir“, sagte Sean Byrne nach dem Rennen, „und Nina (Baltromei) hat zu Hause mit der Stute einen guten Job gemacht. Ich freue mich, dass ich heute für Robin reiten durfte.“

„An mir konnte es dieses Mal nicht liegen“, so ein gut gelaunter Weber nach dem Rennen, als er auf seine neue Besitzerrolle angesprochen wurde. „Das war ein Super-Ritt, aber das gesamte Paket hat gestimmt. Ein Pferd, welches sich gesteigert und ein Team, was tolle Arbeit geleistet hat.“ Yasmin Almenräder fügte an: „Die Idee war es, das Pferd zu kaufen, damit Robin auch wieder ein bisschen Spaß hat. Das ist unbezahlbar.“












