Ein deutschgezogenes Pferd im Champion Hurdle von Cheltenham – das hat Seltenheitswert. Doch am Dienstag, wenn das Cheltenham Festival startet, ist genau dies der Fall. Der ehemals von Dr. Andreas Bolte und später dann von Roland Dzubasz für Züchter Jakob Steckkein trainierte Alexei tritt unter Brendan Powell in dem Gruppe I-Highlight an. Für den zuletzt im BetMGM Kingwell Hurdle (gr. II) erfolgreichen Schützling von Joe Tizzard ist es natürlich die bislang schwierigste Aufgabe.
Der im Besitz von Brocade Racing stehende Tai Chi-Sohn trifft auf acht Gegner und wird in Anbetracht der Gegner Außenseiter sein. Favorit auf den Sieg ist die von Willie Mullins trainierte Stute Lossiemouth (Paul Townend), die die Pole-Position am Wettmarkt von Dan Skeltons The New Lion (Harry Skelton) übernommen hat. Dritter Favorit ist Gordon Elliotts Brighterdaysahead (Jack Kennedy). Mit dabei ist auch der Vorjahressieger Golden Ace (Jeremy Scott/Lorcan Williams), der 2025 als großer Außenseiter gewinnen konnte.
Es ist übrigens noch nicht so lange her, dass ein Pferd aus einer deutschen Linie das Champion Hurdle gewinnen konnte. 2016 siegte Annie Power, eine Monsun-Tochter aus der Anno Luce, die eine Tochter der vom Gestüt Röttgen gezogenen Anna Paola ist. Alexei vertritt ebenso eine alte deutsche Linie, nämlich die der Alte Zeit.










