Nach Constitution Hills Super-Auftritt am Freitag auf der Flachbahn von Southwell fiel den Verantwortlichen gewiss so mancher Stein vom Herzen. Unter Oisin Murphy gewann der neunjähriger Hürden-Star, der zuletzt über die Sprünge komplett seine Form verloren hatte, seine Premiere überlegen. Kein gewöhnlicher Sieg – auch und vor allem für seinen Besitzer Michael Buckley.
„Nach allem, was im letzten Jahr passiert ist, ist es vielleicht albern zu sagen, dass wir immer gewusst haben, dass er etwas Besonders ist“, so ein emotionaler Buckley zur Racing Post. „Nach all den Problemen und Enttäuschungen, die wir erlebt haben, weiß jeder, wie besonders er ist. Wir werden diesen Moment genießen. Wir beten und hoffen auf das Beste, aber ich wusste immer, dass das, was wir gesehen haben, auch möglich sein konnte. Er ist etwas Besonderes und ein außergewöhnliches Rennpferd.“
Lob gab es indes auch vom Gegner. Jockey David Egan, der mit Square Necker den zweiten Platz belegt hatte, sagte der Racing Post: „Nicht viele Pferde sind so an mir vorbeigezogen. Ich weiß, dass Square Necker vielleicht nicht das schnellste Pferd ist, aber er (Constitution Hill) ließ ihn wie ein Schaukelpferd aussehen. Constitution Hill war eine Klasse für sich. Wenn er nicht dabei gewesen wäre, wäre mein Pferd ein sehr beeindruckender Sieger gewesen.“
Nun müssen Buckley und Trainer Nicky Henderson eine der wichtigsten Entscheidung in ihrem sportlichen Leben treffen: Lassen sie Constitution Hill am 10. März im Champion Hurdle von Cheltenham laufen oder nicht.












