Belgien-Premiere in Riad: „Eine ziemlich große Sache für uns“

Am heutigen Montag standen in Belgien Rennen in Mons an. Es ist die doch etwas kleinere Bühne des Rennsports, die große Bühne überlassen belgische Trainer ohnehin eher anderen. Doch das wird sich am Freitag ändern, wenn erstmals ein in Belgien trainiertes Pferd in Riad im Rahmen des Saudi Cups ab den Start kommen wird.

Gaelle Gernay greift mit der fünfjährigen Iradie an. Diese wurde zuletzt am 4. Dezember Dritte in Mons und startet nun im mit 500.000 US-Dollar dotierten Saudi International Handicap presented by LUCID.

Im vergangenen Jahr gewann die Sommerabend-Tochter in Frankreich zwei Rennen und wurde zudem Listen-Vierte in Iffezheim, ehe sie im November bei der Arqana für 23.000 Euro verkauft wurde. „Wir sind sehr aufgeregt, vor allem, weil wir nur ein kleiner Stall in Belgien sind. Es ist also eine ziemlich große Sache für uns“, so Gernay in einer Pressemitteilung vom Jockey Club of Saudi Arabia (JCSA) am Montag.

„Letztes Jahr rief mich ihr Besitzer Tobias Jones an und sagte, er würde gerne ein Pferd für dieses Rennen kaufen. So fing alles an. Im September hat er noch nach einem passenden Pferd gesucht und die Stute dann bei Arqana gefunden. Sie lief einmal in Belgien auf zu kurzen 1500 Metern. Ich denke, dass sie sich dennoch gut verkauft hatte.“

Am Freitag geht es für die belgische Stute in Riad über 2100 Meter. In einem internationalbesetzten Rennen könnte sie auf Gegner aus Spanien, Dänemark, Tschechien, Saudi-Arabien, Bahrain und Katar treffen.

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