Das Beste kam am Sonntag beim Renntag in Quakenbrück zum Schluss. Denn das dreizehnte und letzte Rennen war gleichzeitig der Höhepunkt der Veranstaltung.
Das Alte Artländer Seejagdrennen sah das Aufeinandertreffen des Seejagdrennen-Spezialisten Wutzelmann und des in Deutschland noch ungeschlagenen England-Spezialisten Cabot Cliffs.
Der Schützling von Anna Schleusner-Fruhriep hatte die mit 12.500 Euro dotierte, über 3400 Meter führende Steeplechase bei den letzten beiden Austragungen in den Jahren 2019 und 2018 gewinnen können, doch der dritte Treffer sollte dem Oldie nicht gelingen, auch wenn er unter dem Schweden Niclas Loven als 2,0:1-Favorit ins Rennen ging.
Zwar führte Wutzelmann über weite Teile des Rennens, doch in der entscheidenden Phase startete Kevin Parkin auf dem von der Recke-Schützling Cabot Cliffs, Listensieger auf der Hürdenbahn in Bad Harzburg, den Angriff auf den Favoriten, den dieser nicht kontern konnte. Somit gab es beim fünften Deutschland-Start den fünften Sieg für den Wallach. Dreimal siegte er auf der Flachen, zweimal über Sprünge. 2,3:1 gab es am Totalisator. Platz drei ging an Kamila Harms‘ Roxalagu (Oliver Schnakenberg).
Und in diesem Metier könnte es für Cabot Cliffs jetzt auch weitergehen. Das erklärte sein Betreuer nach dem Rennen. „Er konnte hier heute seine Flachklasse ausspielen. Er könnte nun in einem Grupperennen in Meran an den Start kommen“, so von der Recke nach seinem dritten Tagessieg.











