Fünf Handicaps standen am Sonntag auf der kleinen Sechsrennenkarte. Nach der Dreijährigenprüfung ging es mit einem der untersten Kategorie weiter, das sich in leichter Manier Isabell Kregers Ocean Air (4,0:1) sicherte (zum Video). Mit langezogenem Speed von Siegreiter Mirko Sanna („Diesen Boden braucht er“) eingesetzt hatte der Rio de la Plata-Sohn am 1200 Meter-Pfosten einen Vorsprung eindreiviertel Längen auf den zweitplatzierten Tableforten.
Eine halbe Stunde später gab es im Ausgleich III über 1700 Meter durch Big Ben Harbour (Willy Knuiman) dann den ersten Sieg eines im Ausland trainierten Pferdes an diesem Sonntag. Von Siegreiter Leon Wolff im Schlussbogen an die Spitze beordert siegte der Harbour Watch-Sohn letztlich locker und leicht gegen die noch schön ins Rennen findende Grey Sparkle aus dem Stall von Sascha Smrczek (zum Video). 2,8:1 notierte der Sieg des Niederländers am Toto. Leon Wolff freute sich nach dem Rennen: „Es hat sich unterwegs seht gut angefühlt und dann hat er auch direkt reagiert. Das Geläuf ist auch in einen sehr guten Zustand. Das hat der Krefelder Rennclub sehr gut hinbekommen.“
Dass Christian Sprengel sein Lot aktuell sehr gut in Schuss hat, zeigte das Trainerurgestein aus Hannover im folgenden Ausgleich II über 1400 Meter (zum Video). Das höchste Handicap des Tages in der Samt- und Seidestadt ging am Pfosten an seinen Vicente, der von Andrasch Starke (dritter Tagestreffer) ein einwandfreies Rennen serviert bekam und genau am Pfosten gegen Honore Daumier (Romy van der Meulen) einnickte. Für die siegreichen Besitzer, den Stall Elstorf, war der Treffer bereits der zweite des Tages, nachdem sie auch den einleitenden Ausgleich IV mit El Commandante gewonnen hatten. 2,8:1 gab es diesmal auf Sieg. Der Siegtrainer nach dem Rennen: „Andrasch fragte mich nach der Order, ich habe gesagt, dir muss ich keine Order geben. Das war nur Andrasch heute. Beide Pferde, auch El Commandante, stehen zum Verkauf und gehen jetzt in die Verkaufsklasse.“













