Mit dem Henkel-Stutenpreis stand am Samstag in Düsseldorf ein Listenrennen für die dreijährigen Stuten auf dem Programm, das ein Trial für die German 1.000 Guineas war. Doch die Siegerin des Rennens hat gar keine Nennung für den Stutenklassiker auf dem Grafenberg.
Das war die von Marian Falk Weißmeier für den Stall Picadilly von Olaf Profft trainierte Toskana Belle. Die als 7,1:1-Chance gestartete, von Simon Springers Ecurie Normandie Pur Sang gezogene, Shamalgan-Tochter setzte sich in der mit 22.500 Euro dotierten Meilenprüfung unter dem französischen Jockey Aurelien Lemaitre leicht, mit zweieinviertel Längen Vorsprung, gegen die favorisierte Röttgenerin Wild Gloria (Markus Klug/Andrasch Starke) durch, hinter der die lange führende Villefranche (Peter Schiergen/Bauyrzhan Murzabayev) den dritten Platz belegte. damit bescherte sie ihrem Trainer den ersten Sieg in einem Listenrennen. (zum Video)
„Sie hat sehr leicht gewonnen. Sie ist eine gute Stute, hatte schon in Evreux gut gewonnen und auch die Debütform war gut“, so Siegreiter Aurelien Lemaitre nach dem Rennen. „Gerade die erste Form war gut. Sie ist die Beste im Stall und wir haben gedacht, wir probieren es. Wir beraten uns jetzt, schauen, wie sie nach Hause kommt. Ob wir sie für die German 1.000 Guineas (zum Langzeitmarkt) nachnennen, müssen wir sehen. Da sie auf Dauer aber wohl auf etwas weiteren Distanzen besser aufgehoben ist, könnte es auch sein, dass wir auf Distanzen um 2000 Meter gehen. Es gab auch bereits Kaufangebote für sie“, so Marian Falk Weißmeier nach dem Sieg der von ihm trainierten Stute.