Gleich das erste Rennen der Sonntagsveranstaltung in Dortmund hatte es in sich. Denn mit dem zuletzt auf Bahn und Distanz überlegen erfolgreichen Hofer-Schützling Aljadeed (Tolga Koyuncu), und der sechsfachen Siegerin von 2021, Bruce Helliers Olidaya (Sarah Biessey), trafen im Ausgleich IV über 1200 Meter zwei gute Pferde aufeinander.
Natürlich waren beide favorisiert, Aljadeed hatte mit einer Eventualquote von 2,2:1 das meiste Vertrauen der Wetter gefunden, Olidaya ging als 2,6:1-Chance auf die Reise. Und beide Favoriten waren auch gleich vorne dabei engagierten sich in der Zielgeraden frühzeitig zum Kampf um den Sieg.
Doch wie es so oft ist, wenn Zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Und das war der von Erika Mäder für Zalim Bifov trainierte Energy Dragon. Der zuvor noch sieglose Vierjährige, der bei seinen beiden Starts in Mons mit dem Linkskurs nicht ganz zurecht kam, und sich dort durch Wegbrechen um bessere Chancen brachte, landete in dem Sprint seinen ersten Treffer, und bescherte seinem Anhang eine Siegquote von 10,4:1.
Lange hatte es nach einem weiteren Treffer für die Seriensiegerin Olidaya ausgesehen, denn diese hatte den außen von ihr angreifenden Aljadeed im Einlauf eigentlich jederzeit im Griff und schien zu ihrem siebten Sieg kommen zu können. Doch an den Rails wurde Energy Dragon mit zunehmender Distanz immer stärker, und kam zum Schluss noch zu einem sicheren Sieg, bei dem er im Ziel eine halbe Länge Vorsprung vor Olidaya blieb, die ein gutes Saisondebüt gab.
„Wir hatten schon Mumm, auch wenn zwei gute Gegner drin waren, denn er war ja in Mons schon gut gelaufen. Heute rechtsherum, das scheint mehr sein Ding zu sein, heute hat alles gepasst“, so Siegtrainerin Erika Mäder nach dem Rennen über den Sieger, der seinem Jockey Maxim Pecheur zum 600. Karrieretreffer verhalf.












