Ohne Siegchance war am Dienstag bei seinem Saisondebüt in Chantilly der von Peter Schiergen für den Rennstall Gestüt Hachtsee trainierte Lord Charming.
Der letztjährige Derby-Vierte trat unter Stalljockey Bauyrzhan Murzabayev im Prix Darshaan an, einem mit 30.000 Euro dotierten Classe 1-Altersgewichtsrennen über 1900 Meter, das von der Besetzung her auch ein Grupperennen hätte sein können.
Mit einer Eventualquote von 6,9:1 ging der deutsche Gast in das von sieben Pferden bestrittene Rennen. Nach einem Rennen aus dem Vordertreffen landete der Charm Spirit-Sohn schließlich auf dem fünften Platz, war aber lediglich mit einem Kopf hinter dem Co-Favoriten Parchemin, der im vergangenen Jahr Fünfter auf Gruppe I-Niveau in der Poule d’Essai des Poulains war.
Der Sieg ging an den von Andre Fabre trainierten Frankel-Sohn Baratti, der unter Maxime Guyon zur Quote von 4,6:1 am Ende leicht, mit eineinviertel Längen Vorsprung gegen Andreas Schütz‘ Gruppesieger Dawn Intello gewann, hinter dem der Außenseiter Charlesquint Platz drei belegte. Lord Charming lag im Ziel knapp dreieinhalb Längen hinter dem Sieger.
Ohne Möglichkeiten war im Prix Montjeu, einem weiteren Classe 1-Rennen über die Meile, in dem es ebenfalls um 30.000 Euro ging, Lord Charmings Trainingsgefährte Quello. Der vierjährige Soldier Hollow-Sohn aus dem Besitz von Klaus Allofs und der Stiftung Gestüt Fährhof lag immer in hinteren Regionen und kam als Neunter und damit Letzter über die Linie. Der Sieg ging hier an Nicolas Caullerys Fort Payne (Gregory Benoist, 4,4:1), der leicht gegen Salesman und We Ride The World zum Zuge kam.












