Als Vertreter der Mülheimer Trainer hat Axel Kleinkorres der Sport-Welt am Montag eine Stellungnahme zu den Turbulenzen innerhalb des Rennclubs übermittelt.
Dieses geben wir nachfolgend wieder. Unterzeichnet haben Jean-Pierre Carvalho, Marian Falk Weißmeier, Yasmin Almenräder, Ralph Schaaf, Doris Smith und Axel Kleinkorres.
„Die Unterzeichner dieser Stellungnahme sind Trainer auf der Rennbahn Mülheim an der Ruhr. Das in den letzten Jahren stark gewachsene Team der Trainer will sich mit dieser Stellungnahme aufgrund zahlreicher Presseveröffentlichungen in der letzten Zeit und der Vorgänge innerhalb des Rennclubs Mülheim an der Ruhr e.V. einmalig und abschließend zu den derzeit öffentlich und nicht-öffentlich diskutierten Themen und Vorgängen wie folgt äußern:
Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt aus unserer Sicht eindeutig, dass auf der Rennbahn in Mülheim an der Ruhr sehr erfolgreich Rennpferde trainiert werden können. Die Anzahl der Trainer und die Anzahl der auf der Trainingsanlage vorbereiteten Pferde sind in den letzten Jahren evident gestiegen. Die Erfolge national und international, gekrönt von dem historischen Erfolg im Prix de l´Arc de Triomphe 2021 durch den auf der Anlage vorbereiteten Torquator Tasso zeigen, dass die Bedingungen, welche die ansässigen Trainer vorfinden, gut sind. Die Zusammenarbeit mit den für die Trainingsanlage zuständigen Personen und mit dem bisherigen Vorstand des Rennclubs Mülheim an der Ruhr e.V. ist aus Sicht der Trainer sehr gut und vor allem in der Kommunikation und Umsetzung von Verbesserungen immer „pro Pferd“. In den letzten Jahren wurde im Rahmen der Möglichkeiten des Rennclubs immer weiter in die Trainingsanlage investiert. Dies wissen wir Trainer sehr zu schätzen und setzen auch weiterhin auf eine positive und konstruktive Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen.
Wer diese Verantwortlichen des Rennclubs Mülheim an der Ruhr e.V. sind, liegt nicht im Einflussbereich von uns Trainern und wir haben uns und werden uns aus vereinsinternen Dingen heraushalten. Persönliche Ansichten von Personen, die auch Mitglieder des Rennvereins sind, sind nicht die Ansichten der ortsansässigen Trainer insgesamt. Es sind Privatmeinungen von Mitgliedern und sind daher als solche zu sehen und zu bewerten. Wir Trainer bekräftigen hiermit, dass die bisherige Zusammenarbeit sehr gut war und wir bei den derzeitigen vereinsinternen Vorgängen keine Partei ergriffen haben oder ergreifen werden! Etwaige Darstellungen in der Presse, die in eine solche Richtung interpretiert werden könnten, stellen nicht die Meinung der Unterzeichner dar.
Der von den Mitgliedern gewählte Vorstand sowie die von diesem bestimmten Personen für die Verwaltung und Pflege der Trainingsanlage sind unsere Ansprechpartner in allen Belangen, die uns als Nutzer der Anlage betreffen. Mit diesen vom Vorstand bestimmten Personen und mit jedem Vorstand, den sich der Rennclub durch Wahlen gibt, werden wir positiv, konstruktiv und zukunftsorientiert zusammenarbeiten, um das Bestmögliche für unsere Pferde, Mitarbeiter, Besitzer und uns Trainer zu erreichen. Dabei sollten nach unserer Ansicht auch in der Zukunft das Wohlbefinden und die Sicherheit der Pferde und Mitarbeiter weiterhin im Mittelpunkt stehen.
Unser Interesse ist es, dass die Trainingsanlage, die Lebensgrundlage unserer Mitarbeiter und von uns Trainern ist, langfristig erhalten bleibt und sich die Trainingsbedingungen immer weiter verbessern. Die Investitionen der letzten Jahre und die dadurch gestiegene Zahl von Trainern, Pferden und Mitarbeitern zeigt eindeutig, dass die Trainingszentrale ein attraktiver Standort ist. Wir hoffen daher sehr, dass wir gemeinsam mit dem Rennclub Mülheim an der Ruhr e.V. und mit den allein von den Mitgliedern zu bestimmenden Personen im Vorstand weiterhin gemeinsam an der Zukunft und stetigen Verbesserungen der Anlage arbeiten können.“












