Neben Quello, seinem Kandidaten für das Derby Italiano, hatte Peter Schiergen am Sonntag in Rom auf der Rennbahn Capannelle noch einen weiteren Starter. Das war der im Besitz des Schweizer Stalles Bärtschi stehende Nubius.
Der fünfjährige Dylan Thomas-Sohn bestritt in der italienischen Hauptstadt den Premio Carlo d’Alessio, eine über 2400 Meter führende, mit 64.350 Euro dotierte Gruppe III-Prüfung. Geritten von Sibylle Vogt hatte es der Wallach dabei mit sieben Gegnern zu tun, und stand dabei nach seinem guten vierten Platz aus dem Premio Ambrosiano mit einer Eventualquote von 1,98:1 sogar in der Favoritenrolle. Dieser konnte er allerdings nicht ganz gerecht werden, am Ende reichte es nur zum zweiten Platz.
Der deutsche Gast hatte unterwegs an vierter/fünfter Stelle gelegen. In der langen Zielgeraden brauchte er zunächst ein wenig, um auf freie Bahn zu kommen. Mit zunehmender Distanz packte der Schiergen-Schützling dann aber immer besser an. Das reichte, aber nur, um sich gegen den Außenseiter Keep and Love aus dem Stall von Alduino Botti knapp den zweiten Platz zu sichern.
Den Sieger Baptism, einen ebenfalls von Alduino Botti trainierten Vierjährigen, konnte Nubius aber zu keiner Zeit gefährden. Dieser, als zweiter Favorit (3,4:1) ins Rennen gegangen, bekam von Cristian Demuro an der Spitze alles bestens eingeteilt, und siegte leicht mit zwei Längen Vorsprung. Von Nubius bis zu Keep and Love war es dann ein Kopf.












